Jul 052011
 

Prof. Dr. Thomas MartensThomas Martens ist Professor für Pädagogische Psychologie an der Medical School Hamburg. Er ist Lehrbeauftragter an der Goethe Universität Frankfurt am Main in den Bereichen Pädagogische Psychologie und Erziehungswissenschaften. Thomas Martens war Senior Researcher und Koordinator für Testentwicklung am Zentrum für Technology Based Assessment (TBA ) des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) und ist heute assoziierter Wissenschaftler des DIPF. Er hat Abschlüsse als Diplompsychologe und in Higher Education an den Universitäten Kiel und Hamburg. Er hat bei Jürgen Rost an der Universität Kiel im Fach Psychologie promoviert.  Er hat die „International Conference on Motivation 2012” ausgerichtet und das International Scientific Board der „International Conference on Motivation 2014″ geleitet. Thomas Martens war Koordinator der Special Interest Group “Motivation and Emotions” der European Association for Learning and Instruction (EARLI) und ist Editor-in-Chief der Frontline Learning Research. Er ist Projektleiter im Verbundprojekt Sensorische Erfassung von Motivationsindikatoren zur Steuerung von adaptiven Lerninhalten (SensoMot). Seine Expertise liegt in den Bereichen Motivationsforschung, e-Learning, Testentwicklung sowie Evaluation.

Jun 112018
 

EARLI SIG Conference Calendar 2018

The EARLI conference calendar for the meetings of the Special Interest Groups (SIG) of EARLI is online!

The European Association for Research on Learning and Instruction (EARLI) is an international networking organisation for junior and senior researchers in education. EARLI has 27 Special Interest Groups representing researchers who study one or more parts and/or aspects of the field of Learning and Instruction.

Find all EARLI SIG Connferences at One Glance here
Find EARLI Flyer on SIG Conferences here

Jun 052018
 

Wissenschaftlicher Mitarbeiter Schwerpunkt Forschung – Pädagogische Psychologie (m/w)

Die MSH Medical School Hamburg GmbH – University of Applied Sciences and Medical University ist eine private, staatlich anerkannte Hochschule in der Freien und Hansestadt Hamburg mit Sitz in der modernen Hafencity. Sie wurde 2009 von der Geschäftsführerin Ilona Renken-Olthoff gegründet und startete 2010 mit sechs Studiengängen an der Fakultät Gesundheit. In den letzten Jahren erweiterten wir unser Studienangebot auf 22 Studiengänge an zwei Fakultäten. Im aktuellen Sommersemester 2018 studieren ca.2.500 Studierende bei uns an der MSH inmitten der aufstrebenden Hafencity. Auf dem Hochschulcampus mit Blick auf die Marco-Polo-Terrassen, die Elbe und den Hafen schaffen wir eine einzigartige Lern- und Arbeitsatmosphäre, in der sich Exklusivität und maritimes Flair vereinen.

Zum 1. Juli 2018 oder später suchen wir zur Unterstützung unseres Teams:

Einen wissenschaftlichen Mitarbeiter Schwerpunkt Forschung – Pädagogische Psycho-logie (0,65 VK) im vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekt „Motivationales Design (MotDesign) im Verbundvorhaben „Bildung 4.0 für KMU – Wett-bewerbsvorsprung im Leichtbaudurch Digitales Lernen“ (Leitung: Prof. Dr. Thomas Martens in Kooperation mit dem Carbon Composites e.V., den Eckert Schulen, der Universität Augsburg und dem Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung). Ziel des Teilprojekts „MotDesign“ ist es, auf der Grundlage von Lernstudien ein motivationales Design zu entwickeln, dass die das digitale Lernen in der beruflichen Bildung unterstützt. Das Projekt ist befristet auf 33 Monate.

Jun 052018
 

Es ist ein neues Handbuch zum Mobile Learning erschienen:

Mobile Learning - Handbuch

de Witt, C., & Gloerfeld, C. (2018). Handbuch Mobile Learning. Wiesbaden: Springer VS https://doi.org/10.1007/978-3-658-19123-8

Das Handbuch zeigt einen aktuellen Überblick der Theorie und Praxis von Mobile Learning im deutschsprachigen Raum. Es zeigt sich, dass viele Entwicklungen “im Fluss” sind und sich noch weiter verändern werden. Dabei ist noch nicht klar, wie die Potentiale von Wearables und Smartphones konstruktiv genutzt werden können, um den Lernenden wirklich zu unterstützen und nicht nur metakognitiv zu gängeln.

Immerhin die Zielrichtung schein klar zu sein (nach Verbert et al.):

• Relevante nächste Lernschritte und Lernmaterialien empfehlen
• Reflektion und Bewusstsein über den Lernprozess fördern
• Soziales Lernen fördern
• Unerwünschtes Lernverhalten und -schwierigkeiten aufspüren
• Aktuellen Gefühlszustand der Lernenden ausfindig machen
• Lernerfolg vorhersagen

Etwa im Kapitel “Mobile Learning Analytics: Potenziale für Lernen und Lehren am Beispiel Hochschule” von Seiler, Kuhnel, Honal und Ifenthaler wird versucht, dieser Zielrichtung zu folgen.

Verbert, K., Manouselis, N., Drachsler, H., & Duval, E. (2012). Dataset-Driven Research to Support
Learning and Knowledge Analytics. Educational Technology & Society, Vol. 15(3), 133-148. PDF. Zugegriffen: 05. Juni 2018.

Jun 042018
 

Schulnoten – Warum sind sie so verführerisch?

Jede Lehrperson an Schule oder Hochschule kennt dies: die Lernenden sind unruhig und rutschen auf ihren Stühlen. Das Thema ist für die Lernenden nur mäßig interessant. Aber dann besinnt sich die Lehrperson auf ihren Lieblingstrick und erwähnt “wenn Sie eine gute Noten haben wollen, dann passen sie bitte nun auf … ” und sofort horchen die Lernenden auf und kleben an den Lippen der Lehrperson.

Schulnoten

Theodor Hosemann, 1842

So verführerisch die Androhung von Schulnoten im Unterricht für die Lehrperson ist – kann ein sinnvoller Unterricht mit dem wiederholenden Verweis auf die nachfolgende Notengebung gestaltet werden?

Es kann kurzfristig sinnvoll sein, zum Erreichen von sehr kurzfristigen Zielen mit einem starken Notendruck zu unterrichten. Aber die starke Betonung der Notengebung kann kein Dauerinstrument des Unterrichts werden. Es ist eine Form der externalen Regulation, die dazu führt, dass die Selbstregulation der Schülerinnen und Schüler auf ein Minimum reduziert wird.

Wozu führt die andauernde Nutzung von Notengebung und externaler Regulation?

Die Schülerinnen und Schüler geben jede Form von intrinsischer Motivation und Selbstregulation auf. Im besten Falle werden die Lernenden zu „Prüfungsspezialisten“. Die Unterrichtsinhalte werden streng danach getrennt, was wichtig für eine gute Prüfungsleistung ist und was nicht. Bei für die Notengebung scheinbar unwichtigen Inhalten wird die Mitarbeit SOFORT eingestellt. Dies wird besonders am Ende des Schuljahres deutlich: ist erst die letzte Arbeit geschrieben, haben die Schülerinnen und Schüler keinen Grund mehr zu Lernen oder sich am Unterricht zu beteiligen.

Jun 012018
 

“Big Data” für die Analyse von Lernprozessen ist in aller Munde. Aber helfen uns diese sogenannten “Big Data” wirklich beim Verstehen von individuellen Lernprozessen? Aus der riesigen Masse der anfallenden Daten die richtigen Schlüsse zu ziehen, ist kaum möglich.

Small Data in Learning

Die Antwort zum Verständnis von Lernprozessen lautet “Small Data” – kleine Daten, die theoretisch fundiert, mit der richtigen Granularität die menschlichen Lernprozesse abbilden können. Dabei geht es kognitive, metakognitive und vor allem auch motivationale Daten, die ein komplettes Bild der Lernprozesse liefern können. Etwa wenn Spaß und Freude beim Lernen starkt absinken, kann dies ein wichtiger Hinweis darauf sein, dass etwas mit den vorgeschlagenen Lerninhalten oder den vorgeschlagenen Lernmethoden nicht stimmt. Ein Schritt in diese Richtung macht unser Forschungsprojekt SensoMot.

Jun 012018
 

Die Freie und Hansestadt Hamburg nimmt vom 28. Mai bis 17. Juni 2018 am STADTRADELN teil. Alle, die in der Freie und Hansestadt Hamburg wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine (Hoch-)Schule besuchen, können beim STADTRADELN mitmachen.

Auch wenn das STADTRADELN bereits gestartet ist, kannst Du Dich noch registrieren und Kilometer für Deine Kommune sammeln.

Hier kannst Du Dich anmelden: https://www.stadtradeln.de/hamburg/

Stadtradeln

Bild von Pixabay

STADTRADELN ist eine nach Nürnberger Vorbild weiterentwickelte Kampagne des Klima-Bündnis, dem größten Netzwerk von Städten, Gemeinden und Landkreisen zum Schutz des Weltklimas, dem rund 1.700 Mitglieder in 26 Ländern Europas angehören. Mit der Kampagne steht Kommunen eine bewährte, leicht umzusetzende Maßnahme zur Verfügung, um in der Kommunikation/Öffentlichkeitsarbeit für nachhaltige Mobilität aktiv(er) zu werden. Im Rahmen des Wettbewerbs treten Teams aus KommunalpolitikerInnen, Schulklassen, Vereinen, Unternehmen und BürgerInnen für Radförderung, Klimaschutz und Lebensqualität in die Pedale. Im Zeitraum 1. Mai bis 30. September sollen an 21 aufeinanderfolgenden Tagen möglichst viele Kilometer beruflich und privat CO2-frei mit dem Rad zurückgelegt werden. Wann die drei STADTRADELN-Wochen stattfinden, ist jeder Kommune frei überlassen.

Mai 312018
 

Welche Funktion könnte die Notengebung haben?

Einmal mehr soll die Frage gestellt werden, welche Funktion Noten für den Lernverlauf haben sollen. Können Noten für die Lernenden hilfreich sein? Wenn Noten einem Kompetenzkriterium folgen, könnten sie dem Lernenden die Rückmeldung geben, genau dieses Kriterium geschafft zu haben. Dann könnte man allerdings auch gleich – wie in einer Urkunde – genau diese Bewältigung eines Kriteriums inhaltlich zurückmelden. Im schlechteren Fall sind die Noten eine Bewertung, die implizit dem Vergleich von Lernenden in einer Klasse dient. Im Sinne eines Auswahlkriteriums könnte diese Unterscheidung dazu dienen, Unternehmen und Universitäten Auskunft darüber zu geben, welche Lernenden geeignet und weniger geeignet sind. Hierbei muss natürlich die prognostische Validität gering sein, denn die Lehrperson gründet seine Notengebung ja nicht auf ihre Vorhersagekraft für den Berufserfolg. Der Sinn von Noten bleibt also – auch bei bester Intention – gering.

Notengebung

Odysseus, Villa of La Olmeda, Pedrosa de la Vega, Spain, Valdavia • CC BY-SA 3.0

Notengebung – eine motivationale Katastrophe

Aus motivationaler Sicht ist die Notengebung eine Katastrophe. In vielen Fällen bekommen die Lernenden eine Note für eine Arbeit, die Wochen zuvor verfasst wurde. Die Ableitung der Note bleibt für die Lernenden rätselhaft und kann nicht mit dem eigenen Lernverlauf in Verbindung gebracht werden. Die Orientierung am Klassenschnitt führt außerdem dazu, dass individuelle Lernfortschritte oft nicht abgebildet werden können: die Schlechten bleiben schlecht, obwohl sie wichtige Fortschritte machen, aber das bleibt im Klassengefüge weitgehend unbemerkt. Die Guten bleiben gut, auch wenn sie sich auf ihren erreichten Lernergebnissen ausruhen. Eine solche Notengebung verhindert, dass Lernfortschritte für den Lernenden merkbar werden und verhindert eine effektive Selbstregulation des Lernens.

Mai 302018
 

Freie Unterrichtsmaterialien – Warum?

Warum sollte eigentlich jeder Lehrenden seine eigenen Unterrichtsmaterialien selber produzieren oder bei einem Verlag teuer einkaufen? Die Antwort hierauf wäre freie Unterrichtsmaterialien (Open Educational Ressources) die jeder nutzen kann und zu denen auch jeder etwas beisteuern kann. Ein einfacher Gedanke, der allerdings bisher weder in der Schule noch in der Hochschule wirklich funktioniert.

Freie Unterrichtsmaterialien

OER Logo © 2012 Jonathas Mello, used under a Creative Commons license BY-ND

Freie Unterrichtsmaterialien – Praktische Tipps!

Wen der Gedanke an wirklich freie Unterrichtsmaterialien fasziniert, insbesondere wer freie Unterrichtsmaterialien selber herstellen möchte, dem sei der Ratgeber von Jöran Muuß-Merholz empfohlen. In dem Buch “Freie Unterrichtsmaterialien finden, rechtssicher einsetzen, selbst machen und teilen. Alles über Open Educational Resources” finden sich Hintergründe, Fallbeispiele und viele praktische Tipps zum Thema Open Educational Ressources. Und konsequenterweise lässt sich dieses Buch auch frei herunterladen.

Freier Download!!

Alle Materialien des Buches finden Sie unter https://www.was-ist-oer.de/materialien/

Insbesondere kann komplette Buch frei heruntergeladen werden als docx (Word) als odt (Libre Office) oder als PDF.

Mai 292018
 

24 Tipps zur Steigerung der Lernmotivation im Studium

Wie kann die Lernmotivation im Studium gefördert werden? Hier kommen 24 Tipps zur Steigerung der Lernmotivation, die sich aus meinen aktuellen Forschungsprojekten sowie dem Integrierten Lern- und Handlungsmodell ableiten:

24 Tipps zur Steigerung der Lernmotivation im Studium

24 Tipps zur Steigerung der Lernmotivation: die Ausgangsmotivation

  • Bereitstellung von weiterreichenden Informationen über das Lernthema im Vorfeld
  • Transparente Vermittlung der Lernziele und der Lernherausforderungen (ohne Ängste zu wecken)
  • Bereitstellung von Instrumenten zur Selbstdiagnose von Vorwissen
  • Angebot von Lernthemen (zur freien Auswahl)
  • Schaffung einer angstfreien Lernatmosphäre
  • Phasen der Entspannung in den Lernprozess einbauen
  • Berücksichtigung der Heterogenität von Lernmotivationen
    Mai 102018
     

    Digitalisierung in der Bildung

    Digitalisierung in der Bildung

    Während die Digitalisierung in unserer Gesellschaft mit großem Tempo voranschreitet und viele negative Folgen, wie die Extremisierung in sozialen Netzen, erst allmählich sichtbar werden, so vollzieht sich der Einzug in die Bildungsinstitutionen langsamer. Nach Innovationsschüben die mit euphorischem Beifall begleitet werden, folgt doch immer wieder eine Ernüchterung, da die hochgesteckten Erwartungen in der Regel nicht erreicht werden.

    Aus meiner Sicht sollte die Digitalisierung in der Bildung, insbesondere in Schule und Hochschule, nicht der Maxime folgen, was technisch machbar ist, sondern wie Bildungs- und Lernprozesse durch die Digitalisierung verbessert werden können.

    Apr 232018
     

    Richard David Precht spannt im seinem Buch „Jäger, Hirten, Kritiker: Eine Utopie für die digitale Gesellschaft“ einen großen Bogen von der Dystopie einer ungebremsten Internetwirtschaft bis hin zu einer Utopie, wie die kommende Digitalisierung einen Nutzen für die gesamte Gesellschaft entwickeln kann. Er beschreibt detailliert, warum es ein „weiter so“ in der Politik nicht geben kann. Die Auflösung der Privatsphäre, die Entmündigung des Bürgers durch automatische Algorithmen, die Vermehrung von Macht und Reichtum von ganz wenigen Menschen, der Verlust von Arbeitsplätzen durch Computer und Roboter, der Energiehunger von Kryptowährungen und nicht zuletzt der Verlust von menschlichen Eigenschaften wie Liebe, Fürsorge und Authentizität sind für ihn wichtige Punkte.

    Rezension zu neuen Buch von Richard David Precht

    Aber Precht entwickelt auch Leitlinien einer Utopie, wie etwa das bedingungslose Grundeinkommen von etwa 1500 Euro, das durch eine Mikrosteuer auf Finanztransfers finanziert werden könnte. Wie ein solches Grundeinkommen die Menschheit emanzipieren könnte und das Gemeinwohl für alle wieder gesteigert werden könnte. Und im Gegensatz zu etwa Harald Welzer kann sich Precht auch vorstellen, dass die Digitalisierung in vielen Bereichen, etwa der Medizin und dem Verkehr einen wichtigen Zukunftsbeitrag leisten kann.

    Das Buch ist sehr gut lesbar und verdeutlicht die Argumentationen mit vielen Metaphern und Zitaten von Denkern aus allen Zeitepochen. An manchen Stellen fehlt den Fachwissenschaftlern sicherlich die nötige Argumentationstiefe – die dieses Buch in dieser Form aber gar nicht erreichen will. Es ist vor allem eine Aufforderung an die Politik, endlich aktiv zu werden und die ungebremste Digitalisierung der Großkonzerne in gesellschaftsförderlichen Bahnen zu kanalisieren.

    Dieses Buch sei jedem ans Herz gelegt, der einen vages Unwohlsein mit der allumfassenden Digitalisierung spürt, ohne dieses Unwohlsein in Worte oder gar Argumentationen gießen zu können. Richard David Precht gelingt genau dies und schafft damit – trotz und gerade wegen mancher Unschärfe – ein großartiges Buch.

    Zur Person: Richard David Precht ist Bestsellauthor und arbeitet als Honorarprofessor an der Leuhana Universität Lüneburg und der
    Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin.

    Jan 222018
     
    SIG 27 Biennial Conference

    Warsaw (from pixabay.com)

    SIG 27 Biennial Conference: Earli Bird Registration ends End of May

    The next SIG 27 Biennial Conference will be held at University of Warsaw, Institute of Applied Linguistics, Poland. The Conference will jointly organized with the 6th Polish Eye Tracking Conference. But of course all other Online Measures covered in SIG 27 are also welcome.

    Conference Dates: 15th – 17th June 2018 (Friday morning to Sunday afternoon)
    Earli Bird Registration:until End of May 2018
    Find the Congress Programme here
    Conference Website: http://konferencjaet.neurodevice.pl
    SIG 27 Biennial Conference
    Conference Contact: konferencjaet@neurodevice.pl or tel: +48 22 662 15 30,
    SIG 27 – Online measures of learning processes https://www.earli.org/node/50

    Jan 172018
     

    Vorsätze ?! Vorsätze

    Welche Funktionen haben Vorsätze? 

    Vorsätze oder Absichten sind dazu da, Wünsche umzusetzen –  insbesondere dann, wenn die Vorsätze nicht gleich in Erfüllung gehen können. Es geht also darum,  bestimmte Absichten  aufrechtzuerhalten, die bei passender Gelegenheiten  in eine Handlungen umgesetzt werden können

    Wie kann die Wirksamkeit von Vorsätzen erhöht werden?

    Vorsätze können dann eine besondere Wirkung entfalten, wenn ich mir vorher genau vorstelle, wie, wo und wann  eine entsprechende Handlungen umsetze. Wenn sich dann die entsprechende Gelegenheit ergibt, kann ich meine Absicht entsprechend umsetzen. Tschakka! Dazu muss ich natürlich auch eine günstige Gelegenheit erkennen, wenn sie sich mir bietet.

    Welche Handlung eignen sich nun besonders, um Absichten auch tatsächlich umzusetzen?

    Besonders geeignet sind mittelschwere Handlungen, die sich nicht sofort umsetzen lassen. Die guten Absichten können dann dafür sorgen, dass man diese Handlung dann umsetzt, wenn es passend ist.

    Jan 112018
     

    LangeweileEs geht um Langeweile und es wird dennoch spannend. Klingt komisch? Ist aber so: Im Februar war ein Team des DIPF um Motivationsforscher Dr. Thomas Martens für die Kindersendung pur+ (läuft im ZDF und auf KIKA) im Einsatz. Eric Mayer, der Moderator der Sendung und selbsternannter “Stuntman des Wissens”, erforscht unter vollem Körpereinsatz regelmäßig alle Phänomene dieser Welt. Warum Eric die langweilige Aufgabe, die ihm das Expertenteam im Auftrag des ZDF gestellt hat, als “härtesten Job der Welt” empfunden hat, wird Martens in der Sendung verraten.

    Erste Ausstrahlung der Sendung: Samstag, 11.4.2015, 6:25 Uhr im ZDF

    Abruf des Vidoeo in der ZDF-Mediathek: https://www.zdf.de/kinder/purplus/eric-kassiert-die-handys-ein-102.html

    Text: Theresa Edelhoff (DIPF)
    Photo: ZDF

    Haben Sie immer noch Langeweile ? – Einen Vortrag zum Thema Motivation und Hochbegagung von Thomas Martens finden Sie hier.

    Dez 192017
     
    JURE Conference 2018

    Belgium Harbor Antwerp Office Havenhuis Building – maxpixel.freegreatpicture.com

    The next JURE Conference 2018 will be held at the University of Antwerp, Belgium. JURE are the JUnior REsearcher (JURE) of the European Association for Learning and Instruction (EARLI).

    The theme of the JURE Conference 2018 is “Learning and instruction with an impact – scaling up the skill, will and thrill of learning”. The conference presentations, workshops and keynotes will showcase the newest findings about the cognitive, motivational and emotional aspects of learning and highlight the practical implications for practice and policy.

    JURE Conference 2018 Dates:

    Conference: 02 – 06 July 2018
    Submission NEW Second Roound Deadline (Expanded): 15.04.2018
    Registration Open: 01.02.2018
    Early Bird Deadline: 03.05.2018

    JURE Conference 2018

    JURE Conference 2018 Contact:

    Website: https://www.uantwerpen.be/en/conferences/jure-2018/
    Conference Contact: jure2018.antwerp@gmail.com
    Twitter: https://twitter.com/2018JURE #2018
    JURE Website: https://www.earli.org/jure
    JURE 2018 Flyer can be found here

    Dez 062017
     
    International Conference on Motivation 2018

    ICM 2018

    The next International Conference on Motivation 2018 will be held at Aarhus University, Danish School of Education, Denmark. The chair will be Niels Bonderup Dohn

    Summer school: 12th – 14th August 2018 (Sunday – Tuesday)
    ICM: 15th – 17th August 2018 (Wednesday – Friday)
    Earli Bird Registration until May 14th
    Conference Website: http://conferences.au.dk/icm-2018/
    Registration Open: https://events.au.dk/icm-2018/registration
    SIG 8 – Motivation & Emotion: http://motivation-emotion.eu
    Submission Instructions can be found here

    Dez 012017
     
    Learning Outcomes

    It is creeping back … always.

    The Concept of Learning Outcomes Often Follows Behaviourist Tradtion

    Learning outcomes as a concept has encountered a revival since the beginning of the Bologna process in 1999. The concept itself has a longer history with its roots in the behaviourist tradition of the 1960s. The goal of this review is to study how the historical roots of learning outcomes are noted in current research articles since the launch of the Bologna process and whether the concept of learning outcomes is used critically or uncritically. The review of 90 articles shows that the behaviourist tradition is still evident in the 21st century research with 29% of the articles directly and 11% indirectly referring uncritically to the respective publications or to the behaviourist epistemology.

    Citation: Murtonen, M., Gruber, H., & Lehtinen, E. (2017). The return of behaviourist epistemology: A review of learning outcomes studies. Educational Research Review, 22(Supplement C), 114-128.

    Find the full article here: https://doi.org/10.1016/j.edurev.2017.08.001

    Find more interesting articles here.

    Nov 202017
     
    test-taking engagement

    Test-taking behavior is influenced by both the to-be assessed competency and individual test-taking engagement. Test-taking behavior is used to draw inferences about competency (response data) and can also be used to judge test-taking engagement (response time data). The expectancy of solving an item successfully and the personal value of taking the test are considered antecedents of test-taking engagement.

    Conditioning factors of test‑taking engagement in PIAAC: an exploratory IRT modelling approach considering person and item characteristics

    Background

    A potential problem of low-stakes large-scale assessments such as the Programme for the International Assessment of Adult Competencies (PIAAC) is low test-taking engagement. The present study pursued two goals in order to better understand conditioning factors of test-taking disengagement: First, a model-based
    approach was used to investigate whether item indicators of disengagement consti-tute a continuous latent person variable by domain. Second, the effects of person and item characteristics were jointly tested using explanatory item response models.

    Methods
    Analyses were based on the Canadian sample of Round 1 of the PIAAC, with N= 26,683 participants completing test items in the domains of literacy, numeracy, and problem solving. Binary item disengagement indicators were created by means of item response time thresholds.

    Results
    The results showed that disengagement indicators define a latent dimension by domain. Disengagement increased with lower educational attainment, lower
    cognitive skills, and when the test language was not the participant’s native language. Gender did not exert any effect on disengagement, while age had a positive effect for problem solving only. An item’s location in the second of two assessment modules was positively related to disengagement, as was item difficulty. The latter effect was negatively moderated by cognitive skill, suggesting that poor test-takers are especially likely to disengage with more difficult items.

    Conclusions:
    The negative effect of cognitive skill, the positive effect of item difficulty, and their negative interaction effect support the assumption that disengagement is
    the outcome of individual expectations about success (informed disengagement).

    Full Article:
    Goldhammer, F., Martens, T. & Luedtke, O. (2017). Conditioning factors of test-taking engagement in PIAAC: an exploratory IRT modelling approach considering person and item characteristics. Large-scale Assessments in Education, 5, 18. DOI: 10.1186/s40536-017-0051-9 [html, pdf]

    Please find other publications here.

    Nov 102017
     

    Handbook of Learning Analytics
    This new and free Handbook of Learning Analytics covers a broad sprectrum of topics including Emotion (from Sidney D’Mello) and Self-Regulated Learning (from Philip Winne).

    This book is edited by Charles Lang, George Siemens, Alyssa Wise & Dragan Gašević

    The full book can be downloaded for free here (CC BY 4.0)

    Citation: Lang, C., Siemens, G., Wise, A., & Gašević, D. (Eds.). (2017). The Handbook of Learning Analytics. Society for Learning Analytics Research.
    ISBN: 978-0-9952408-0-3
    DOI: 10.18608/hla17

    Find the table of content here.

    Nov 082017
     

    PSI Theory

    Buildung on the central contributions of Julius Kuhl like the PSI Theory leading researchers including Charles S. Carver and Richard M. Ryan reflect the implications for their own work.

    This book is edited by Nicola Baumann, Miguel Kazén, Markus Quirin & Sander L. Koole

    The first chapter can be dowloaded here.
    The book ISBN: 9780889375406 can be bought here.

    Citation: Baumann, N., Kazén, M., Quirin, M., & Koole, S. L. (Eds.). (2018). Why People Do the Things They Do. Göttingen: Hogrefe.

    Please find the table of content here.

    Apr 062017
     

    Hochbegabung Prof. Dr. Thomas Martens hat am 3. April 2017 einen Vortrag über “Motivation, Selbstregulation und Potenzialentfaltungauf” auf dem Netzwerktreffen Hochbegabung in Berlin gehalten, einem Zusammenschluss von Erziehungsberatungsstellen, Schulpsychologie und Schulen.

    Die Motivation beim Lernen entsteht immer aus einem Wechselspiel zwichen der Persönlichkeit des Lernenden und spezifischen Umwelteigenschaften. Dies gilt in besonderer Weise für die besonders begabten Lernenden. Es kann deshalb nicht die “eine” Lernumwelt geben, die den unterschiedlichen Ansprüchen der Lernenden gleichermaßen gerecht wird. Viel mehr geht es um eine Adaptation der Lernumwelt, um ganz unterschiedlichen Motivationslagen gerecht zu werden und damit eine individuelle Entfaltung des Motivationspotentials zu ermöglichen.

    Sie können die Folien und die Tonspur hier abrufen (der Ton erzeugt auf Firefox möglicherweise ein Skriptfehler, nutzen Sie ggf. Chrome als Browser):

    Finden Sie weitere Vorträge von Prof. Dr. Thomas Martens hier.

    Aug 032016
     

    MotivationsforschungFinden Sie die RSS-Feeds von einigen wichtigen wissenschaftlichen Journalen in den Feldern Motivationsforschung, Lernforschung, Hochschuldidaktik und Lernen mit Computern hier.

    Picture by Nicole Henning CC 2.0

  • Frontline Learning Research (EARLI)
  • Motivation and Emotion (Springer)
  • Learning and Instruction (Elsevier)
  • Educational Research Review (Elsevier)
  • Learning and Motivation (Elsevier)
  • Research in Higher Education (Springer)
  • The Inernet and Higher Education (Elsevier)
  • Higher Education (Springer)
  • Studies in Higher Education (Taylor & Francis Online)
  • Learning and Individual Differences (Elsevier)
  • Computers & Education (Elsevier)
  • Educational Psychologist (Taylor & Francis Online
  • Studies in Educational Evaluation (Elsevier)
  • Journal for Educational Research Online (Waxman)
  • Computers in Human Behavior (Elsevier)
    Jul 282016
     

    Workshop LernmotivationWie kann die Lernmotivation im Studium gesteigert werden? Thomas Martens hat am 30. Juni 2016 an der TU Dresden einen Workshop zum Thema “Heterogenität der Lernmotivation im Studium: Lernprozesse fördern und einfordern” durchgeführt. Dieser Workshop hat die unterschiedlichen Wege der Lernmotivation im Studium beleuchtet. Insbesondere wurde vermittelt, wie individuelle Lernprozesse gezielt gefördert werden können. Workshop Lernmotivation

    Die theoretische Grundlage bildete das Integrierte Lern- und Handlungsmodells (Martens, 2012), das die typischen Prozesse des Lernens in drei Hauptphasen einteilt (Motivierungsphase, Intentionsphase und Volitionsphase) und mit den neurowissenschaftlich fundierten Erkenntnissen von Julius Kuhl (2000) ins Verhältnis setzt.

    Photo: kanenas.net

    Jul 272016
     

    Motivation PotenzialentfaltungAuf der Fachtagung von Bildung & Begabung am 31. Mai 2016 »Perspektive Begabung: Diversität als Chance« hielt Thomas Martens eine Keynote mit dem Titel “Motivation und Potenzialentfaltung”.

    Während das eine Kind ganz in seinen Interessen aufgeht und hierin bemerkenswerte Fähigkeiten entwickelt, scheint das andere eher lustlos und desinteressiert. Die Forschung ist sich längst einig: Motivation ist ein treibender Faktor, wenn sich Potenzial in Leistung umsetzen soll. So verschieden junge Menschen sind, so unterschiedlich sehen auch ihre Motivationsprofile aus. Familie, Freunde, Lehrkräfte – sie alle beeinflussen die Entwicklung von Motivation. Diese kann durch einfühlsame Bezugspersonen gefördert werden oder in schwierigen Lebensphasen gedämpft sein. Wie kann es gelingen, angesichts dieser unterschiedlichen Voraussetzungen, Kinder und Jugendliche zu unterstützen, Motivation zu entwickeln und sie zu regulieren? Wie können Schule oder außerschulische Lernorte mit diesen Motivationsprozessen umgehen? Welche Hilfen können angeboten werden?

    Den Podcast können Sie hier abspielen:

    Jul 262016
     

    Transitions_smallThis chapter discusses transitions towards learning at university from a perspective of regulation processes. The Integrated Model of Learning and Action is used to identity different patterns of motivational regulation amongst first-year students at university by using mixed distribution models. Five subpopulations of motivational regulation could be identified: students with self-determined, pragmatic, strategic, negative and anxious learning motivation. Findings about these patterns can be used to design didactic measures to support students’ learning processes.

    Please find a preview of this chapter here.

    Please cite this chapter as: Martens, T. & Metzger C. (in press). Different Transitions of Learning at University: Exploring the Heterogeneity of Motivational Processes. Erscheint in E. Kyndt, V. Donche, K. Trigwell & S. Lindblom-Ylänne (Eds.), Higher Education Transitions: Theory and Research. EARLI Book Series “New Perspecitves on Learning and Instruction”. London: Routledge.

    Jun 132016
     

    Lernerfolg im StudiumIm Beitrag “Zur Konzeptualisierung des studentischen Lernerfolgs” untersucht Thomas Martens die Grundlagen für den Lernerfolg im Studium. Dabei werden Herausforderungen des Hochschulstudiums als individueller Lern- und Bewältigungsprozess verstanden. Den Sammelband zur Jahrestagung der AQ Austria 2015 finden Sie auf Pedocs im Volltext und hierin den Beitrag von Thomas Martens auf den Seiten 63 – 72: [pdf]

    Der Lernerfolg im Studium ist individuell

    Der Beitrag zeigt, wie die Konzeptualisierung des Lernerfolgs auf die zugrundeliegenden Lernprozesse ausgeweitet werden kann und eigentlich auch muss. Aus dieser Perspektive ergibt sich auch, dass individuell erfolgreiche Bewältigungsstrategien einer Bildungsherausforderung nicht notwendigerweise in einem maximalen Outcome resultieren – etwa im Sinne eines besonders hohen Kompetenzniveaus. Aus individueller Perspektive macht es unbedingt Sinn, dass die Lernenden eine Abschätzung Ihrer persönlichen Ressourcen im Verhältnis zu einem zu erzielenden Outcome durchführen.

    Lernerfolg im Studium und Lerneinsatz sollte ausbalanciert werden

    Die Mehrheit der Studierenden balanciert den Einsatz von persönlichen Ressourcen sehr bewusst aus. Die motivationale Regulation ist bei diesen Studierenden so ausgerichtet, dass Prüfungen bewältigt werden – allerdings nicht immer mit Spitzennoten. Auch aus theoretischer Perspektive macht eine solche Ausbalancierung durchaus Sinn. Wenn eine stark ausgeprägte Motivierungsphase zu einem großen Lerneinsatz führt, wird ein solches selbstbestimmtes Lernen oft nicht als anstrengend empfunden. Eine einseitige Orientierung auf den Outcome kann allerdings zu starrer Selbstregulation führen und damit auch zur Überanstrengung oder in letzter Konsequenz auch zum Burnout.

    Bild (c) Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung Austria

    Apr 012016
     

    Neues BMBF-Forschungsprojekt gestartet: Sensorische Erfassung von Motivationsindikatoren zur Steuerung von adaptiven Lerninhalten (SensoMot)

    Forschungsprojekt SensoMot

    Die Motivation ist beim Lernen der entscheidende Faktor, um Lerninhalte zu verstehen und zu behalten. Wenn die Motivation groß ist, nehmen Lernfreude und Interesse zu und führen zu guten Lernerfolgen. Ziel des Projekts „SensoMot“ ist es, mit Hilfe von Sensordaten kritische motivationale Zustände zu erkennen. Durch die Ableitung passender Adaptationsmechanismen soll der Lernprozess so gesteuert werden, dass er der Motivation der Lernenden entspricht (Projektbeschreibung).

    Jul 032015
     

    ILHM2015In diesem Beitrag werden die Bedingungen für eine gelingende Motivation für Bildung und Ausbildung analysiert: Warum fällt es vielen Jugendlichen und jungen Erwachsenen leicht, sich für Schule und Ausbildung zu motivieren, während es anderen sehr schwerfällt? Aus den identifizierten Motivationsprozessen werden dann Hinweise abgeleitet, welche Hilfestellung die Bildungsinstitutionen geben können.

    [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0111-pedocs-109762] [pdf]