Jul 052011
 
Thomas Martens

Thomas Martens

Thomas Martens ist Professor für Pädagogische Psychologie an der Medical School Hamburg. Der Motivationsforscher leitet die Projekte SensoMot und Motdesign. Er ist ist Editor-in-Chief der Frontline Learning Research

Okt 032018
 

Berufsfeld Pädagogische PsychologieDie Pädagogische Psychologie ist neben der Klinischen Psychologie sowie derArbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie eines der drei großen Berufsfelder der angewandten Psychologie. Aber kaum jemand weiß genau, was das Berufsfeld Pädagogische Psychologie genau beinhaltet. Diese Lücke will das Buch von Oliver Dickhäuser und Birgit Spinath “Berufsfelder der Pädagogischen Psychologie” schließen.
Im Rahmen von zwei Lehrveranstaltungen wurden Pädagogische Psychologinnen und Psychologen interviewt und zu ihrem spezifischen Berufsfeld befragt.

Berufsfeld Pädagogische Psychologie

Folgende Berufsfelder der Pädagogischen Psychologie werden dabei beleuchtet:

  • Erziehungs-, Partnerschafts- und Lebensberatung (Dipl.-Psych. Bodo Reuser) Video
  • Schulpsychologie (Dr. Claudia Dickhäuser) Video
  • Psychologische Diagnostik und Förderung von Schulleistungen (Dipl.-Psych. Heike Rolli) Video
  • Lernförderung und Lerntherapie (Dipl.-Psych. Susanne Schreiber) Video
  • Diagnose, Beratung und Förderung bei Hochbegabung (Dr. Julia Schiefer) Video
  • Human Factors (Dipl.-Psych. Michael Kutscher) Video
  • Instructional Design (Dipl.-Psych. Philipp Starkloff) Video
  • Bildungsadministration (Dr. Jessica Phillipp) Video
  • Steuerung von Bildungsprozessen (Dr. Birgit Pikowsky) Video
  • Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (Dr. Ulrike Rangel) Video
  • Qualitätsmanagement für Studium und Lehre (Sophie Butz, M.Sc) Video
  • Wissenschaftsjournalismus (Dipl.-Psych. Liesa Klotzbücher) Video
  • Forschung und Lehre (Prof. Holger Horz) Video
  • .

    Bezug:
    Dickhäuser O. & Spinath B. (2018). Berufsfelder der Pädagogischen Psychologie. Meet the Expert: Wissen aus erster Hand. Springer, Berlin, Heidelberg
    Taschenbuch: 176 Seiten
    Verlag: Springer; Auflage: 1. Aufl. 2018 (22. Januar 2018)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 9783662554104
    ISBN-13: 978-3662554104
    ASIN: 3662554100

    Aug 232018
     
    Rezension Solaris-Trilogie von Liu Cixin - Jenseits der Zeit

    European Southern Observatory (ESO) – Creative Commons Attribution 4.0 International license

    Rezension Trisolaris-Trilogie von Liu Cixin – Jenseits der Zeit (Band 3)

    Rezension Solaris-Trilogie von Liu Cixin - Jenseits der Zeit

    Liu Cixin spannt in seiner Trisolaris-Trilogie „Die drei Sonnen (三体)“ (2007), „Der dunkle Wald (黑暗森林),“ (2008) und „Jenseits der Zeit (死神永生)“ (2010) einen Bogen der Menschheit von der chinesischen Kulturrevolution bis in die entfernteste Zukunft. Er folgt dabei immer der persönlichen Perspektive seiner Protagonisten, die im Strom der Zeit schwimmen aber die Entwicklung der Menschheit auch entscheidend beeinflussen. Die Erzählungen umfassen verschiedene Abstraktionsebenen, die organisch ineinander verflochten sind und immer auch als Spiegel für historische oder aktuelle gesellschaftliche Dynamiken verwendet werden können. Hass und Liebe bleiben als persönliche Motoren immer wichtig. Liu Cixin verdeutlicht aber, dass das persönliche und gesellschaftliche Handeln immer abhängig von den jeweiligen Umweltbedingungen ist und natürlich auch wiederum die Umwelt beeinflusst. Mit dem Auftauchen der technologisch weit fortgeschrittenen Trisolarier hält Liu Cixin der Menschheit einen Spiegel vor die Nase: Wie ist die Menschheit etwa mit den Ureinwohnern von Amerika und Australien umgegangen? Was machen wir mit den anderen intelligenten Spezies unserer Erde, etwa den Schweinen? Wie verhalten sich Menschen auf einem engen Raum, wenn die Ressourcen knapp werden und es um das nackte Überleben geht?

    Jul 302018
     

    Studium und Studienwahl Pädagogische Psychologie: Was kann die Pädagogische Psychologie leisten?

    Studienwahl Pädagogische Psychologie

    Wer sich für das Erleben und Verhalten von Menschen aus wissenschaftlicher Sicht interessiert der sollte Psychologie studieren. Aus meiner Sicht liegt die besondere Stärke der Psychologie in der Vorhersage menschlichen Handelns mithilfe von Theorien und Modellen. Gerade in einer sich schnell verändernden Gesellschaft – etwa durch Digitalisierungsprozesse – werden wissenschaftliche Erkenntnisse benötigt, die auf der Anwendung von Theorien fußen und Entwicklungen zu einem gewissen Grade vorhersehen können.

    Jul 262018
     

    Presentations from the fifth biennial SIG22 Neuroscience and Education conference

    Monday 4th – Wednesday 6th June 2018
    ​London, United Kingdom

    Neuroscience and Education

    SIG 22 brings together researchers from the fields of educational science, cognitive psychology, developmental psychology, genetics, and neuroscience as well as interdisciplinary people with training in each of these fields, all of which investigate human learning and development. Taking interdisciplinarity as a basic principle, the SIG conceives the relation between educational research and neuroscience as a two-way street with rich bi-directional and reciprocal interactions between educational research and (cognitive) neuroscience.

    10 Presentations in total:

    INTRODUCING NEUROSCIENCE INTO INITIAL TEACHER EDUCATION
    Paul Howard-Jones, Konstantina Ioannou and the PGCE team, Shu Yau and *Tim Jay
    University of Bristol, Sheffield-Hallam University
    PDF YouTube

    Jul 262018
     

    The 18th Biennial European Conference for Research on Learning and Instruction (EARLI 2019) will be hosted by the RWTH Aachen University from August 12th until August 16th 2019.

    EARLI 2019

    The theme of the conference is Thinking Tomorrow’s Education: Learning from the past, in the present, and for the future. In times of constant changes, the future is a moving target – difficult to predict and prepare for. Yet, education is doing just that. At the 18th Biennial EARLI Conference and the accompanying 23rd Conference of the Junior Researchers of EARLI, researchers in learning and instruction from all over the world come together to discuss current research findings. In order to think tomorrow’s education and education research, it is crucial to relate new findings to what we already know and to elaborate how this will help foster sustainable learning processes and navigating what is yet to come.

    Submissions open: 1. September 2018
    Submissions Deadline: 30. October 2018
    Early Bird Deadline: 3. April 2019
    Call for Submissions: PDF

    All information about the upcoming EARLI 2019 conference can be found at https://www.earli.org/earli2019.

    Jul 252018
     

    Motiviertes Lernen

    Als erstes könnte man sich fragen, ob motiviertes Lernen überhaupt notwendig ist. Ist es nicht ebenso möglich, ohne Motivation zu lernen? Zumindest was den kurzfristigen Lernerfolg angeht, muss diese Frage bejaht werden: es ist möglich, ohne Motivation erfolgreich zu lernen. Die empirischen Ergebnisse aus unseren Zeitlaststudien zeigen allerdings auch, dass solch ein Lernerfolg ohne Motivation fast immer mit einer größeren gefühlten Anstrengung und einem höheren objektiven Zeitbedarf einhergeht. Es kann außerdem angenommen werden, dass die angeeigneten Wissenshalte schlechter abgerufen werden können – insbesondere, dass der Transfer auf neue Situationen gestört ist und eine gewisse Trägheit des so erworbenen Wissens bedingt.

    Motivated Learning

    Es kann also umgekehrt geschlussfolgert werden, dass motiviertes Lernen weniger persönliche Anstrengung verlangt, zeiteffektiver ist und das resultierende Wissen universeller anwendbar ist.

    Diese Vorteile des motivierten Lernens sind unmittelbar damit verknüpft, dass die Zustände der intrinsischen Motivation mit dem schon im Blogpost 1 „Descartes Fehler“ beschriebenen Selbstsystem „Extensionsgedächtnis“ verknüpft sind. Das rechtshemisphärische Extensionsgedächtnis begleitet und ermöglicht die Internalisierungsprozesse, die nötig sind, um eine Lernaufgabe mit einer intrinsischen Motivation durchzuführen.

    Hier erfüllt das Extensionsgedächtnis drei Funktionen:

    1. Es ermöglicht das Gefühl der Passung zwischen Lernaufgabe und Lernendem und schafft so die Entwicklung einer Verantwortungsübernahme für die Lernaufgabe.
    2. Das Extensionsgedächtnis begleitet auch das Erleben von Selbstwirksamkeit. Insbesondere, ob eine bestimmte Lernmethode oder Lernstrategie wirklich zu einem selber passt.
    3. In der tatsächlichen Ausführung der Lernhandlung wird über das Extensionsgedächtnis wahrgenommen, ob ich mich selbst mit den konkreten Lernprozessen auch weiterhin wohlfühle.

    Die Aktivierung des Extensionsgedächtnisses im Lernprozess ist also die Voraussetzung für eine holistische Verknüpfung des Selbst mit allen Phasen des Lernprozesses. Eine große Übereinstimmung des Selbst und der Lernregulation führt dann zu den Effekten einer intrinsischen Motivation:

    • Das Lernen fällt leicht und die Zeit vergeht wie im Flug (Flow-Erleben).
    • Durch eine hohe Vernetzung mit dem Selbstsystem können viele Lernmethoden assoziiert werden, die im Lernverlauf flexibel eingesetzt werden können.
    • Eine enge Verknüpfung mit dem Selbstsystem ermöglicht gleichzeitig eine bessere Selbstmotivierung, die einen konstruktiven Umgang mit Rückschlägen ermöglicht und ein – falls nötig – eine längere Beschäftigung mit dem Lernstoff garantiert.
    • Schließlich resultiert die stärkere Vernetzung der erworbenen Wissensinhalte mit dem Selbstsystem einen flexibleren Abruf der Wissensinhalte in ganz unterschiedlichen Anwendungssituationen und fördert damit eine hohe Behaltensleistung.

    Im nächsten Blogpost soll dann erläutert werden, wie eine Lernumgebung so gestaltet werden kann, dass ein möglichst hohe intrinsische Motivation beim Lernen entstehen kann (Motivated Design).

    Creative Commons Lizenzvertrag
    Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Nicht-kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz

    Jul 242018
     

    Call for Papers: “Capturing the Dynamics of Emotion and Emotion Regulation in Daily Life With Ambulatory Assessment”

    A Special Issue of the European Journal of Psychological Assessmentedited by Peter Koval, Elise Kalokerinos, Philippe Verduyn, and Samuel Greiff

    Ambulatory Assessment

    Ivan Blažetić Šumski

    How people experience and regulate their emotions in daily life lies at the heart of their psychological functioning. Recognising this, affective scientists are increasingly adopt- ing ambulatory assessment (AA) methods to study the dynamics of emotional experience and regulation in daily life, a trajectory that has been accelerated by the proliferation of smartphones and other mobile/wearable devices. For the purpose of this special issue, we define AA as any naturalistic method used to capture experience, behaviour, or physiology in daily life, including (but not limited to) experience sampling, ecological momentary assessment, diary methods, the Electronically Activated Recorder (EAR), passive sensing, continuous physiology monitoring, etc.

    Despite growing interest in the use of AA methods in affective science, many challenges remain, including the development of valid and reliable tools for measuring emo- tions and emotion regulation in daily life; statistical models that capture (bi-directional) relations between emotions and emotion regulation; and methods and models for cap- turing how emotions and emotion regulation dynamically interact with other psychological, physiological, and behavioural processes, and with contextual factors in daily life. The current special issue aims to highlight the important challenges facing researchers who apply AA methods to the study of emotion and emotion regulation in daily life, and to propose some possible solutions.

    Letters of interest (LOI) for this special issue are due on September 1, 2018. Please click here for more information.

    Jul 172018
     
    descartes' error

    Ivan Blažetić Šumski

    Descartes hat mit seinem Satz „cogito, ergo sum“ (ich denke, also bin ich) wie kein anderer Philosoph das Denken zur Grundlage des Menschenseins deklariert. Natürlich ist es leicht, das bewusste Denken als den zentralen Prozess des Menschenseins zu verstehen. Aber stimmt dies wirklich?
    Machen wir doch ein einfaches Gedankenexperiment: wenn ich an Gewalt denke, bin ich dann ein Straftäter? Wenn ich daran denke, einen anderen Menschen zu beschenken, bin ich dann gleich ein Wohltäter?

    Schon in diesem einfachen Gedankenexperiment wird deutlich, dass das bewusste Denken sich immer nur auf einen bestimmten Punkt fokussieren kann – genau wie das Sprechen auch. Macht dieser eine Fokuspunt das Menschsein aus? Wohl kaum.

    descartes' error

    Balthasar Moncornet

    Was das Menschsein viel eher ausmacht, ist die Summe der Erfahrungen und der Erlebnisse eines Menschen. Diesen Erfahrungsschatz könnte man also am ehesten als DAS Menschsein betrachten.

    Die spannende Frage ist nun, wie wir auf diesen Erfahrungsschatz zurückgreifen können. Sicherlich können wir uns bewusst an ein einzelnes Ereignis in unserer Vergangenheit erinnern. Aber hilft uns das weiter, zu erkennen, wer wir selber sind?

    Es gibt ein Denksystem, dass in der Lage ist, auf die allermeisten Erfahrungen und Erlebnisse simultan zuzugreifen. Der Persönlichkeitspsychologe Julius Kuhl nennt dieses System „Extensionsgedächtnis“. Dieses System kann auf den Erfahrungsschatz eines Menschen parallel und holistisch zugreifen und liefert als Ergebnis dieses Abgleichs ein Gefühl.
    Das Selbstsystem oder sogenannte Extensionsgedächtnis wird vor allem dann wichtig, wenn es darum geht, soziale Interaktion in Sekundenschnelle einzuschätzen und zu bewerten. Wenn ich etwa einen mir vorher unbekannten Menschen treffe, dann weiß ich nach sehr kurzer Zeit, wie ich diesen Menschen einschätzen kann.
    Vielleicht ist diese erste Einschätzung nicht zutreffen. Aber zumindest gibt sie einen Hinweis, wie ich in Zukunft mit dieser Person umgehen sollte. Das Extensionsgedächtnis ist also in der Lage, innerhalb eines sehr kurzen Zeitraumes sämtliche Assoziationen zu einer neuen Person abzurufen und diese Assoziationen in einem Gefühl zu dieser Person zu bündeln. Wenn also alles gut läuft, weiß ich innerhalb von wenigen Augenblicken, ob ich dieser Person trauen kann. Oder ob ich lieber einen weiten Bogen um diese neue Person machen sollte.

    Das Extensionsgedächtnis ist darüber hinaus eine ganze Reihe von Prozessen zuständig, etwa für die intrinsische Motivation beim Lernen, was wir im aktuellen Forschungsprojekt Sensomot gerade nachweisen konnten – dies Lesen sie dann im nächsten Blogpost “Motiviertes Lernen“.

    Wir können also mit Sicherheit sagen, dass Descartes falsch lag. Viel mehr müsste es heißen:
    „Sentio, ergo sum.“ (Ich fühle, als bin ich.)

    Creative Commons Lizenzvertrag
    Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Nicht-kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz

    Jul 132018
     

    The next EARLI SIG 6-7 Meeting “Instructional Design and Technology for 21st Century Learning: Challenges, Solutions und Future Directions” will be held at the DIE (German Institute for Adult Education) August 22th – 24th in Bonn.

    EARLI SIG 6-7 Meeting

    .

    EARLI SIG 6-7 Meeting: 22th – 24th August 2018
    Conference Website: https://earli.org/SIG6-7

    In the 21st century, learning and instruction are becoming increasingly learner-centered. This is reflected by a rise in adaptive and personalized instruction, an emphasis on learner-initiated generative learning strategies, and an increased focus on self-regulated learning skills and learner motivation. Challenges in 21st century learning include the development of data and information literacy, issues of privacy and data security, and effects of globalization, digitalization, and migration on formal, non-formal, and informal learning. During the meeting, state of the art research within the field of learning and instruction will be presented, with special attention to technological advancements within this field. How are the trends and challenges listed above reflected in research on (technology-enhanced) learning and instruction? What are the challenges that we are facing, and what are possible solutions? What future directions are relevant in research on (technology-enhanced) instructional design?

    Jul 122018
     

    The Promises and Pitfalls of Self-report Data for Motivation and Strategy Use: The Congruence of Theory, Self-reported Data Collection, Analysis and Reported Results

    Self-report Data

    Deadline: August 31th, 2018

    While self-report measures are ubiquitous in the educational research literature, the benefits of self-report are often maligned. Rather than discarding or ignoring data generated from self-report measures of cognitive processing and motivation, research is needed to determine when and if self-report measures can contribute to our collective understanding of theory surrounding these constructs. This special issue will examine how self-report accurately reflects the constructs of cognitive and motivational processing, how these measures influence analytic choices, and how these measures ultimately influence our interpretations of study findings.

    Without understanding the ripple effects of the choice of self-report on other aspects of the research process, the reported findings of these studies and their consequences on theories and practices remain in question. Providing empirical and theoretical support for the use of self-report (or not) can help clarify some of these pressing issues. Methodologies to investigate self-report will cover both qualitative and quantitative examinations of these issues. Potential contributions to this special issue should include studies in the areas of learning strategy use and motivation/emotion for learning. Empirical and theoretical contributions are welcomed. Studies should address two of three following questions:

    1. In what ways do self-report instruments reflect the conceptualizations of the constructs suggested in theory related to motivation or strategy use?
    2. How does the use of self-report constrain the analytical choices made with that self-report data?
    3. How do the interpretations of self-report data influence interpretations of study findings?

    Papers will be synthesized by three leading international scholars who are recognized as international experts (Phil Winne, Peggy Van Meter, and Reinhard Pekrun) in the measurement of their respective constructs. This special issue is based on the initiative of the Network for Learning Strategies Group based out of the University of Antwerp. All articles will be thoroughly reviewed according to standards of Frontline Learning Research, an official EARLI journal.

    If you are interested in contributing to this call, please send a 400-500-word abstract to Luke Fryer (fryer@hku.hk) by August 31th, 2018.

    The guest editors,
    Dr. Dan Dinsmore
    Dr. Luke K. Fryer

    Jul 102018
     

    Call for Papers – SIG 22 Special Issue for Mind, Brain and Education

    SIG 22 Special Issue for Mind, Brain and Education

    Deadline: September 15thth, 2018

    This special issue invites all SIG22 members and/or conference participants to submit an article to contribute to the SIG22 Conference 2018 special issue. If you have a paper in progress from the work you presented at the conference, or any other work related to both (cognitive) neuroscience and education, this special issue will guarantee a wide readership and thereby reach a lot of relevant people. Given the quality and diversity of the posters and talks at the conference, the guest editors are looking forward to many submissions to make this a very exciting and interesting issue of Mind, Brain and Education!

    This special issue is based on the initiative of EARLI SIG 22. Please find the original call here

    If you are interested in contributing to this call, please send an abstract to Saabine Peter (s.peters@fsw.leidenuniv.nl) before September 15th 2018.

    (Guest) associate editors of the special issue are

    • Sabine Peters (Leiden University),
    • Nienke van Atteveldt (VU University Amsterdam),
    • Bert de Smedt (Leuven University) and
    • Iroise Dumontheil (Birkbeck, University of London).

    – Please follow the regular article guidelines for authors:
    https://onlinelibrary.wiley.com/page/journal/1751228x/homepage/forauthors.html

    ​- Please note that MBE does not publish purely educational submissions, or purely neuroscience submissions. MBE articles are those that integrate across fields with experiments or reviews/commentaries.

    Jul 062018
     

    dgps kongress

    Der 51. DGPS Kongress wird vom 15. – 20. September in Frankfurt am Main stattfinden.
    Eine ermäßigte Teilnahme (Early Bird) ist bis zum 10. Juli 23:59 möglich.

    DGPS Kongress 201815th – 20th September 2018
    Programm: Online Programm
    Website der Konferenz: https://www.dgpskongress.de
    Registrierung: https://www.dgpskongress.de/frontend/index.php?page_id=571

    Das Symposium “Motivation und Emotionen im Bildungskontext: Bedingungen und Interventionen” findet am 20. September 2018 um 16:00 Uhr in Hörsaal HZ 15 auf dem DGPS Kongress 2018 statt.

    Jul 042018
     
    SIG 27 Biennial Conference

    Warsaw (from pixabay.com)

    SIG 27 Biennial Conference: Earli Bird Registration ends End of May

    The next SIG 27 Biennial Conference will be held at University of Warsaw, Institute of Applied Linguistics, Poland. The Conference will jointly organized with the 6th Polish Eye Tracking Conference. But of course all other Online Measures covered in SIG 27 are also welcome.

    Conference Dates: 15th – 17th June 2018 (Friday morning to Sunday afternoon)
    Earli Bird Registration:until End of May 2018
    Find the Congress Programme here
    Conference Website: http://konferencjaet.neurodevice.pl
    SIG 27 Biennial Conference
    Conference Contact: konferencjaet@neurodevice.pl or tel: +48 22 662 15 30,
    SIG 27 – Online measures of learning processes https://www.earli.org/node/50

    Jul 042018
     

    The Emerging Field Group initiative is intended to support researchers active in innovative and exciting fields. EARLI Emerging Field Groups (EFG) consist of a small group of internationally active researchers working in the field of learning and instruction active within a new, emerging field of research. EARLI offers these researchers the opportunity to work together during a short but intense period of time to explore the possibilities in their shared field of interest.

    EARLI Emerging Field Groups

    EFGs are intended for exploratory, innovative and risk-taking approaches. Being part of an Emerging Field Group allows for its participants to focus on experimental and new fields of research, with an emphasis on exploration and process rather than output and product.

    Following a lengthy evaluation procedure, four applications have been granted the EARLI Emerging Field Group funding for 2018 – 2020.

    Portable Brain Technologies in Educational Neuroscience Research
    led by Nienke van Atteveldt, VU Amsterdam, the Netherlands

    The Potential of Biophysiology for Understanding Learning and Teaching Experiences
    led by Lars-Erik Malmberg, Oxford University, United Kingdom

    Unifying Cognitive Load and Self-Regulated Learning Research: Monitoring and Regulation of Effort (MRE)
    led by Anique de Bruin, Maastricht University, the Netherlands

    EarlyWritePro: Developing Methods for Understanding Early Writing through Analysis of Process Dysfluencies
    led by Mark Torrance, Nottingham Trent University, United Kingdom

    The first two EARLI emerging field groups nominees show that triangulation and combination of new data sources like portable EEG and other physiological data promise new insights into learning and regulation processes. It can be expected that these emerging fields will gain strength within in the scientific community for the next years.

    Jun 112018
     

    EARLI SIG Conference Calendar 2018

    The EARLI conference calendar for the meetings of the Special Interest Groups (SIG) of EARLI is online!

    The European Association for Research on Learning and Instruction (EARLI) is an international networking organisation for junior and senior researchers in education. EARLI has 27 Special Interest Groups representing researchers who study one or more parts and/or aspects of the field of Learning and Instruction.

    Find all EARLI SIG Connferences at One Glance here
    Find EARLI Flyer on SIG Conferences here

    Jun 052018
     

    Es ist ein neues Handbuch zum Mobile Learning erschienen:

    Mobile Learning - Handbuch

    de Witt, C., & Gloerfeld, C. (2018). Handbuch Mobile Learning. Wiesbaden: Springer VS https://doi.org/10.1007/978-3-658-19123-8

    Das Handbuch zeigt einen aktuellen Überblick der Theorie und Praxis von Mobile Learning im deutschsprachigen Raum. Es zeigt sich, dass viele Entwicklungen “im Fluss” sind und sich noch weiter verändern werden. Dabei ist noch nicht klar, wie die Potentiale von Wearables und Smartphones konstruktiv genutzt werden können, um den Lernenden wirklich zu unterstützen und nicht nur metakognitiv zu gängeln.

    Immerhin die Zielrichtung schein klar zu sein (nach Verbert et al.):

    • Relevante nächste Lernschritte und Lernmaterialien empfehlen
    • Reflektion und Bewusstsein über den Lernprozess fördern
    • Soziales Lernen fördern
    • Unerwünschtes Lernverhalten und -schwierigkeiten aufspüren
    • Aktuellen Gefühlszustand der Lernenden ausfindig machen
    • Lernerfolg vorhersagen

    Etwa im Kapitel “Mobile Learning Analytics: Potenziale für Lernen und Lehren am Beispiel Hochschule” von Seiler, Kuhnel, Honal und Ifenthaler wird versucht, dieser Zielrichtung zu folgen.

    Verbert, K., Manouselis, N., Drachsler, H., & Duval, E. (2012). Dataset-Driven Research to Support
    Learning and Knowledge Analytics. Educational Technology & Society, Vol. 15(3), 133-148. PDF. Zugegriffen: 05. Juni 2018.

    Jun 042018
     

    Schulnoten – Warum sind sie so verführerisch?

    Jede Lehrperson an Schule oder Hochschule kennt dies: die Lernenden sind unruhig und rutschen auf ihren Stühlen. Das Thema ist für die Lernenden nur mäßig interessant. Aber dann besinnt sich die Lehrperson auf ihren Lieblingstrick und erwähnt “wenn Sie eine gute Noten haben wollen, dann passen sie bitte nun auf … ” und sofort horchen die Lernenden auf und kleben an den Lippen der Lehrperson.

    Schulnoten

    Theodor Hosemann, 1842

    So verführerisch die Androhung von Schulnoten im Unterricht für die Lehrperson ist – kann ein sinnvoller Unterricht mit dem wiederholenden Verweis auf die nachfolgende Notengebung gestaltet werden?

    Es kann kurzfristig sinnvoll sein, zum Erreichen von sehr kurzfristigen Zielen mit einem starken Notendruck zu unterrichten. Aber die starke Betonung der Notengebung kann kein Dauerinstrument des Unterrichts werden. Es ist eine Form der externalen Regulation, die dazu führt, dass die Selbstregulation der Schülerinnen und Schüler auf ein Minimum reduziert wird.

    Wozu führt die andauernde Nutzung von Notengebung und externaler Regulation?

    Die Schülerinnen und Schüler geben jede Form von intrinsischer Motivation und Selbstregulation auf. Im besten Falle werden die Lernenden zu „Prüfungsspezialisten“. Die Unterrichtsinhalte werden streng danach getrennt, was wichtig für eine gute Prüfungsleistung ist und was nicht. Bei für die Notengebung scheinbar unwichtigen Inhalten wird die Mitarbeit SOFORT eingestellt. Dies wird besonders am Ende des Schuljahres deutlich: ist erst die letzte Arbeit geschrieben, haben die Schülerinnen und Schüler keinen Grund mehr zu Lernen oder sich am Unterricht zu beteiligen.

    Jun 012018
     

    “Big Data” für die Analyse von Lernprozessen ist in aller Munde. Aber helfen uns diese sogenannten “Big Data” wirklich beim Verstehen von individuellen Lernprozessen? Aus der riesigen Masse der anfallenden Daten die richtigen Schlüsse zu ziehen, ist kaum möglich.

    Small Data in Learning

    Die Antwort zum Verständnis von Lernprozessen lautet “Small Data” – kleine Daten, die theoretisch fundiert, mit der richtigen Granularität die menschlichen Lernprozesse abbilden können. Dabei geht es kognitive, metakognitive und vor allem auch motivationale Daten, die ein komplettes Bild der Lernprozesse liefern können. Etwa wenn Spaß und Freude beim Lernen starkt absinken, kann dies ein wichtiger Hinweis darauf sein, dass etwas mit den vorgeschlagenen Lerninhalten oder den vorgeschlagenen Lernmethoden nicht stimmt. Ein Schritt in diese Richtung macht unser Forschungsprojekt SensoMot.

    Mai 312018
     

    Welche Funktion könnte die Notengebung haben?

    Einmal mehr soll die Frage gestellt werden, welche Funktion Noten für den Lernverlauf haben sollen. Können Noten für die Lernenden hilfreich sein? Wenn Noten einem Kompetenzkriterium folgen, könnten sie dem Lernenden die Rückmeldung geben, genau dieses Kriterium geschafft zu haben. Dann könnte man allerdings auch gleich – wie in einer Urkunde – genau diese Bewältigung eines Kriteriums inhaltlich zurückmelden. Im schlechteren Fall sind die Noten eine Bewertung, die implizit dem Vergleich von Lernenden in einer Klasse dient. Im Sinne eines Auswahlkriteriums könnte diese Unterscheidung dazu dienen, Unternehmen und Universitäten Auskunft darüber zu geben, welche Lernenden geeignet und weniger geeignet sind. Hierbei muss natürlich die prognostische Validität gering sein, denn die Lehrperson gründet seine Notengebung ja nicht auf ihre Vorhersagekraft für den Berufserfolg. Der Sinn von Noten bleibt also – auch bei bester Intention – gering.

    Notengebung

    Odysseus, Villa of La Olmeda, Pedrosa de la Vega, Spain, Valdavia • CC BY-SA 3.0

    Notengebung – eine motivationale Katastrophe

    Aus motivationaler Sicht ist die Notengebung eine Katastrophe. In vielen Fällen bekommen die Lernenden eine Note für eine Arbeit, die Wochen zuvor verfasst wurde. Die Ableitung der Note bleibt für die Lernenden rätselhaft und kann nicht mit dem eigenen Lernverlauf in Verbindung gebracht werden. Die Orientierung am Klassenschnitt führt außerdem dazu, dass individuelle Lernfortschritte oft nicht abgebildet werden können: die Schlechten bleiben schlecht, obwohl sie wichtige Fortschritte machen, aber das bleibt im Klassengefüge weitgehend unbemerkt. Die Guten bleiben gut, auch wenn sie sich auf ihren erreichten Lernergebnissen ausruhen. Eine solche Notengebung verhindert, dass Lernfortschritte für den Lernenden merkbar werden und verhindert eine effektive Selbstregulation des Lernens.

    Mai 302018
     

    Freie Unterrichtsmaterialien – Warum?

    Warum sollte eigentlich jeder Lehrenden seine eigenen Unterrichtsmaterialien selber produzieren oder bei einem Verlag teuer einkaufen? Die Antwort hierauf wäre freie Unterrichtsmaterialien (Open Educational Ressources) die jeder nutzen kann und zu denen auch jeder etwas beisteuern kann. Ein einfacher Gedanke, der allerdings bisher weder in der Schule noch in der Hochschule wirklich funktioniert.

    Freie Unterrichtsmaterialien

    OER Logo © 2012 Jonathas Mello, used under a Creative Commons license BY-ND

    Freie Unterrichtsmaterialien – Praktische Tipps!

    Wen der Gedanke an wirklich freie Unterrichtsmaterialien fasziniert, insbesondere wer freie Unterrichtsmaterialien selber herstellen möchte, dem sei der Ratgeber von Jöran Muuß-Merholz empfohlen. In dem Buch “Freie Unterrichtsmaterialien finden, rechtssicher einsetzen, selbst machen und teilen. Alles über Open Educational Resources” finden sich Hintergründe, Fallbeispiele und viele praktische Tipps zum Thema Open Educational Ressources. Und konsequenterweise lässt sich dieses Buch auch frei herunterladen.

    Freier Download!!

    Alle Materialien des Buches finden Sie unter https://www.was-ist-oer.de/materialien/

    Insbesondere kann komplette Buch frei heruntergeladen werden als docx (Word) als odt (Libre Office) oder als PDF.

    Mai 292018
     

    24 Tipps zur Steigerung der Lernmotivation im Studium

    Wie kann die Lernmotivation im Studium gefördert werden? Hier kommen 24 Tipps zur Steigerung der Lernmotivation, die sich aus meinen aktuellen Forschungsprojekten sowie dem Integrierten Lern- und Handlungsmodell ableiten:

    24 Tipps zur Steigerung der Lernmotivation im Studium

    24 Tipps zur Steigerung der Lernmotivation: die Ausgangsmotivation

  • Bereitstellung von weiterreichenden Informationen über das Lernthema im Vorfeld
  • Transparente Vermittlung der Lernziele und der Lernherausforderungen (ohne Ängste zu wecken)
  • Bereitstellung von Instrumenten zur Selbstdiagnose von Vorwissen
  • Angebot von Lernthemen (zur freien Auswahl)
  • Schaffung einer angstfreien Lernatmosphäre
  • Phasen der Entspannung in den Lernprozess einbauen
  • Berücksichtigung der Heterogenität von Lernmotivationen
    Mai 102018
     

    Digitalisierung in der Bildung

    Digitalisierung in der Bildung

    Während die Digitalisierung in unserer Gesellschaft mit großem Tempo voranschreitet und viele negative Folgen, wie die Extremisierung in sozialen Netzen, erst allmählich sichtbar werden, so vollzieht sich der Einzug in die Bildungsinstitutionen langsamer. Nach Innovationsschüben die mit euphorischem Beifall begleitet werden, folgt doch immer wieder eine Ernüchterung, da die hochgesteckten Erwartungen in der Regel nicht erreicht werden.

    Aus meiner Sicht sollte die Digitalisierung in der Bildung, insbesondere in Schule und Hochschule, nicht der Maxime folgen, was technisch machbar ist, sondern wie Bildungs- und Lernprozesse durch die Digitalisierung verbessert werden können.

    Apr 232018
     

    Richard David Precht spannt im seinem Buch „Jäger, Hirten, Kritiker: Eine Utopie für die digitale Gesellschaft“ einen großen Bogen von der Dystopie einer ungebremsten Internetwirtschaft bis hin zu einer Utopie, wie die kommende Digitalisierung einen Nutzen für die gesamte Gesellschaft entwickeln kann. Er beschreibt detailliert, warum es ein „weiter so“ in der Politik nicht geben kann. Die Auflösung der Privatsphäre, die Entmündigung des Bürgers durch automatische Algorithmen, die Vermehrung von Macht und Reichtum von ganz wenigen Menschen, der Verlust von Arbeitsplätzen durch Computer und Roboter, der Energiehunger von Kryptowährungen und nicht zuletzt der Verlust von menschlichen Eigenschaften wie Liebe, Fürsorge und Authentizität sind für ihn wichtige Punkte.

    Rezension zu neuen Buch von Richard David Precht

    Aber Precht entwickelt auch Leitlinien einer Utopie, wie etwa das bedingungslose Grundeinkommen von etwa 1500 Euro, das durch eine Mikrosteuer auf Finanztransfers finanziert werden könnte. Wie ein solches Grundeinkommen die Menschheit emanzipieren könnte und das Gemeinwohl für alle wieder gesteigert werden könnte. Und im Gegensatz zu etwa Harald Welzer kann sich Precht auch vorstellen, dass die Digitalisierung in vielen Bereichen, etwa der Medizin und dem Verkehr einen wichtigen Zukunftsbeitrag leisten kann.

    Das Buch ist sehr gut lesbar und verdeutlicht die Argumentationen mit vielen Metaphern und Zitaten von Denkern aus allen Zeitepochen. An manchen Stellen fehlt den Fachwissenschaftlern sicherlich die nötige Argumentationstiefe – die dieses Buch in dieser Form aber gar nicht erreichen will. Es ist vor allem eine Aufforderung an die Politik, endlich aktiv zu werden und die ungebremste Digitalisierung der Großkonzerne in gesellschaftsförderlichen Bahnen zu kanalisieren.

    Dieses Buch sei jedem ans Herz gelegt, der einen vages Unwohlsein mit der allumfassenden Digitalisierung spürt, ohne dieses Unwohlsein in Worte oder gar Argumentationen gießen zu können. Richard David Precht gelingt genau dies und schafft damit – trotz und gerade wegen mancher Unschärfe – ein großartiges Buch.

    Zur Person: Richard David Precht ist Bestsellauthor und arbeitet als Honorarprofessor an der Leuhana Universität Lüneburg und der
    Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin.

    Jan 172018
     

    Vorsätze ?! Vorsätze

    Welche Funktionen haben Vorsätze? 

    Vorsätze oder Absichten sind dazu da, Wünsche umzusetzen –  insbesondere dann, wenn die Vorsätze nicht gleich in Erfüllung gehen können. Es geht also darum,  bestimmte Absichten  aufrechtzuerhalten, die bei passender Gelegenheiten  in eine Handlungen umgesetzt werden können

    Wie kann die Wirksamkeit von Vorsätzen erhöht werden?

    Vorsätze können dann eine besondere Wirkung entfalten, wenn ich mir vorher genau vorstelle, wie, wo und wann  eine entsprechende Handlungen umsetze. Wenn sich dann die entsprechende Gelegenheit ergibt, kann ich meine Absicht entsprechend umsetzen. Tschakka! Dazu muss ich natürlich auch eine günstige Gelegenheit erkennen, wenn sie sich mir bietet.

    Welche Handlung eignen sich nun besonders, um Absichten auch tatsächlich umzusetzen?

    Besonders geeignet sind mittelschwere Handlungen, die sich nicht sofort umsetzen lassen. Die guten Absichten können dann dafür sorgen, dass man diese Handlung dann umsetzt, wenn es passend ist.

    Jan 112018
     

    LangeweileEs geht um Langeweile und es wird dennoch spannend. Klingt komisch? Ist aber so: Im Februar war ein Team des DIPF um Motivationsforscher Dr. Thomas Martens für die Kindersendung pur+ (läuft im ZDF und auf KIKA) im Einsatz. Eric Mayer, der Moderator der Sendung und selbsternannter “Stuntman des Wissens”, erforscht unter vollem Körpereinsatz regelmäßig alle Phänomene dieser Welt. Warum Eric die langweilige Aufgabe, die ihm das Expertenteam im Auftrag des ZDF gestellt hat, als “härtesten Job der Welt” empfunden hat, wird Martens in der Sendung verraten.

    Erste Ausstrahlung der Sendung: Samstag, 11.4.2015, 6:25 Uhr im ZDF

    Abruf des Vidoeo in der ZDF-Mediathek: https://www.zdf.de/kinder/purplus/eric-kassiert-die-handys-ein-102.html

    Text: Theresa Edelhoff (DIPF)
    Photo: ZDF

    Haben Sie immer noch Langeweile ? – Einen Vortrag zum Thema Motivation und Hochbegagung von Thomas Martens finden Sie hier.

    Dez 012017
     
    Learning Outcomes

    It is creeping back … always.

    The Concept of Learning Outcomes Often Follows Behaviourist Tradtion

    Learning outcomes as a concept has encountered a revival since the beginning of the Bologna process in 1999. The concept itself has a longer history with its roots in the behaviourist tradition of the 1960s. The goal of this review is to study how the historical roots of learning outcomes are noted in current research articles since the launch of the Bologna process and whether the concept of learning outcomes is used critically or uncritically. The review of 90 articles shows that the behaviourist tradition is still evident in the 21st century research with 29% of the articles directly and 11% indirectly referring uncritically to the respective publications or to the behaviourist epistemology.

    Citation: Murtonen, M., Gruber, H., & Lehtinen, E. (2017). The return of behaviourist epistemology: A review of learning outcomes studies. Educational Research Review, 22(Supplement C), 114-128.

    Find the full article here: https://doi.org/10.1016/j.edurev.2017.08.001

    Find more interesting articles here.

    Nov 202017
     
    test-taking engagement

    Test-taking behavior is influenced by both the to-be assessed competency and individual test-taking engagement. Test-taking behavior is used to draw inferences about competency (response data) and can also be used to judge test-taking engagement (response time data). The expectancy of solving an item successfully and the personal value of taking the test are considered antecedents of test-taking engagement.

    Conditioning factors of test‑taking engagement in PIAAC: an exploratory IRT modelling approach considering person and item characteristics

    Background

    A potential problem of low-stakes large-scale assessments such as the Programme for the International Assessment of Adult Competencies (PIAAC) is low test-taking engagement. The present study pursued two goals in order to better understand conditioning factors of test-taking disengagement: First, a model-based
    approach was used to investigate whether item indicators of disengagement consti-tute a continuous latent person variable by domain. Second, the effects of person and item characteristics were jointly tested using explanatory item response models.

    Methods
    Analyses were based on the Canadian sample of Round 1 of the PIAAC, with N= 26,683 participants completing test items in the domains of literacy, numeracy, and problem solving. Binary item disengagement indicators were created by means of item response time thresholds.

    Results
    The results showed that disengagement indicators define a latent dimension by domain. Disengagement increased with lower educational attainment, lower
    cognitive skills, and when the test language was not the participant’s native language. Gender did not exert any effect on disengagement, while age had a positive effect for problem solving only. An item’s location in the second of two assessment modules was positively related to disengagement, as was item difficulty. The latter effect was negatively moderated by cognitive skill, suggesting that poor test-takers are especially likely to disengage with more difficult items.

    Conclusions:
    The negative effect of cognitive skill, the positive effect of item difficulty, and their negative interaction effect support the assumption that disengagement is
    the outcome of individual expectations about success (informed disengagement).

    Full Article:
    Goldhammer, F., Martens, T. & Luedtke, O. (2017). Conditioning factors of test-taking engagement in PIAAC: an exploratory IRT modelling approach considering person and item characteristics. Large-scale Assessments in Education, 5, 18. DOI: 10.1186/s40536-017-0051-9 [html, pdf]

    Please find other publications here.

    Nov 102017
     

    Handbook of Learning Analytics
    This new and free Handbook of Learning Analytics covers a broad sprectrum of topics including Emotion (from Sidney D’Mello) and Self-Regulated Learning (from Philip Winne).

    This book is edited by Charles Lang, George Siemens, Alyssa Wise & Dragan Gašević

    The full book can be downloaded for free here (CC BY 4.0)

    Citation: Lang, C., Siemens, G., Wise, A., & Gašević, D. (Eds.). (2017). The Handbook of Learning Analytics. Society for Learning Analytics Research.
    ISBN: 978-0-9952408-0-3
    DOI: 10.18608/hla17

    Find the table of content here.

    Nov 082017
     

    PSI Theory

    Buildung on the central contributions of Julius Kuhl like the PSI Theory leading researchers including Charles S. Carver and Richard M. Ryan reflect the implications for their own work.

    This book is edited by Nicola Baumann, Miguel Kazén, Markus Quirin & Sander L. Koole

    The first chapter can be dowloaded here.
    The book ISBN: 9780889375406 can be bought here.

    Citation: Baumann, N., Kazén, M., Quirin, M., & Koole, S. L. (Eds.). (2018). Why People Do the Things They Do. Göttingen: Hogrefe.

    Please find the table of content here.

    Apr 062017
     

    Hochbegabung Prof. Dr. Thomas Martens hat am 3. April 2017 einen Vortrag über “Motivation, Selbstregulation und Potenzialentfaltungauf” auf dem Netzwerktreffen Hochbegabung in Berlin gehalten, einem Zusammenschluss von Erziehungsberatungsstellen, Schulpsychologie und Schulen.

    Die Motivation beim Lernen entsteht immer aus einem Wechselspiel zwichen der Persönlichkeit des Lernenden und spezifischen Umwelteigenschaften. Dies gilt in besonderer Weise für die besonders begabten Lernenden. Es kann deshalb nicht die “eine” Lernumwelt geben, die den unterschiedlichen Ansprüchen der Lernenden gleichermaßen gerecht wird. Viel mehr geht es um eine Adaptation der Lernumwelt, um ganz unterschiedlichen Motivationslagen gerecht zu werden und damit eine individuelle Entfaltung des Motivationspotentials zu ermöglichen.

    Sie können die Folien und die Tonspur hier abrufen (der Ton erzeugt auf Firefox möglicherweise ein Skriptfehler, nutzen Sie ggf. Chrome als Browser):

    Finden Sie weitere Vorträge von Prof. Dr. Thomas Martens hier.

    Aug 032016
     

    MotivationsforschungFinden Sie die RSS-Feeds von einigen wichtigen wissenschaftlichen Journalen in den Feldern Motivationsforschung, Lernforschung, Hochschuldidaktik und Lernen mit Computern hier.

    Picture by Nicole Henning CC 2.0

  • Frontline Learning Research (EARLI)
  • Motivation and Emotion (Springer)
  • Learning and Instruction (Elsevier)
  • Educational Research Review (Elsevier)
  • Learning and Motivation (Elsevier)
  • Research in Higher Education (Springer)
  • The Inernet and Higher Education (Elsevier)
  • Higher Education (Springer)
  • Studies in Higher Education (Taylor & Francis Online)
  • Learning and Individual Differences (Elsevier)
  • Computers & Education (Elsevier)
  • Educational Psychologist (Taylor & Francis Online
  • Studies in Educational Evaluation (Elsevier)
  • Journal for Educational Research Online (Waxman)
  • Computers in Human Behavior (Elsevier)
    Jul 282016
     

    Workshop LernmotivationWie kann die Lernmotivation im Studium gesteigert werden? Thomas Martens hat am 30. Juni 2016 an der TU Dresden einen Workshop zum Thema “Heterogenität der Lernmotivation im Studium: Lernprozesse fördern und einfordern” durchgeführt. Dieser Workshop hat die unterschiedlichen Wege der Lernmotivation im Studium beleuchtet. Insbesondere wurde vermittelt, wie individuelle Lernprozesse gezielt gefördert werden können. Workshop Lernmotivation

    Die theoretische Grundlage bildete das Integrierte Lern- und Handlungsmodells (Martens, 2012), das die typischen Prozesse des Lernens in drei Hauptphasen einteilt (Motivierungsphase, Intentionsphase und Volitionsphase) und mit den neurowissenschaftlich fundierten Erkenntnissen von Julius Kuhl (2000) ins Verhältnis setzt.

    Photo: kanenas.net

    Jul 272016
     

    Motivation PotenzialentfaltungAuf der Fachtagung von Bildung & Begabung am 31. Mai 2016 »Perspektive Begabung: Diversität als Chance« hielt Thomas Martens eine Keynote mit dem Titel “Motivation und Potenzialentfaltung”.

    Während das eine Kind ganz in seinen Interessen aufgeht und hierin bemerkenswerte Fähigkeiten entwickelt, scheint das andere eher lustlos und desinteressiert. Die Forschung ist sich längst einig: Motivation ist ein treibender Faktor, wenn sich Potenzial in Leistung umsetzen soll. So verschieden junge Menschen sind, so unterschiedlich sehen auch ihre Motivationsprofile aus. Familie, Freunde, Lehrkräfte – sie alle beeinflussen die Entwicklung von Motivation. Diese kann durch einfühlsame Bezugspersonen gefördert werden oder in schwierigen Lebensphasen gedämpft sein. Wie kann es gelingen, angesichts dieser unterschiedlichen Voraussetzungen, Kinder und Jugendliche zu unterstützen, Motivation zu entwickeln und sie zu regulieren? Wie können Schule oder außerschulische Lernorte mit diesen Motivationsprozessen umgehen? Welche Hilfen können angeboten werden?

    Den Podcast können Sie hier abspielen:

    Jul 262016
     

    Transitions_smallThis chapter discusses transitions towards learning at university from a perspective of regulation processes. The Integrated Model of Learning and Action is used to identity different patterns of motivational regulation amongst first-year students at university by using mixed distribution models. Five subpopulations of motivational regulation could be identified: students with self-determined, pragmatic, strategic, negative and anxious learning motivation. Findings about these patterns can be used to design didactic measures to support students’ learning processes.

    Please find a preview of this chapter here.

    Please cite this chapter as: Martens, T. & Metzger C. (in press). Different Transitions of Learning at University: Exploring the Heterogeneity of Motivational Processes. Erscheint in E. Kyndt, V. Donche, K. Trigwell & S. Lindblom-Ylänne (Eds.), Higher Education Transitions: Theory and Research. EARLI Book Series “New Perspecitves on Learning and Instruction”. London: Routledge.

    Jun 132016
     

    Lernerfolg im StudiumIm Beitrag “Zur Konzeptualisierung des studentischen Lernerfolgs” untersucht Thomas Martens die Grundlagen für den Lernerfolg im Studium. Dabei werden Herausforderungen des Hochschulstudiums als individueller Lern- und Bewältigungsprozess verstanden. Den Sammelband zur Jahrestagung der AQ Austria 2015 finden Sie auf Pedocs im Volltext und hierin den Beitrag von Thomas Martens auf den Seiten 63 – 72: [pdf]

    Der Lernerfolg im Studium ist individuell

    Der Beitrag zeigt, wie die Konzeptualisierung des Lernerfolgs auf die zugrundeliegenden Lernprozesse ausgeweitet werden kann und eigentlich auch muss. Aus dieser Perspektive ergibt sich auch, dass individuell erfolgreiche Bewältigungsstrategien einer Bildungsherausforderung nicht notwendigerweise in einem maximalen Outcome resultieren – etwa im Sinne eines besonders hohen Kompetenzniveaus. Aus individueller Perspektive macht es unbedingt Sinn, dass die Lernenden eine Abschätzung Ihrer persönlichen Ressourcen im Verhältnis zu einem zu erzielenden Outcome durchführen.

    Lernerfolg im Studium und Lerneinsatz sollte ausbalanciert werden

    Die Mehrheit der Studierenden balanciert den Einsatz von persönlichen Ressourcen sehr bewusst aus. Die motivationale Regulation ist bei diesen Studierenden so ausgerichtet, dass Prüfungen bewältigt werden – allerdings nicht immer mit Spitzennoten. Auch aus theoretischer Perspektive macht eine solche Ausbalancierung durchaus Sinn. Wenn eine stark ausgeprägte Motivierungsphase zu einem großen Lerneinsatz führt, wird ein solches selbstbestimmtes Lernen oft nicht als anstrengend empfunden. Eine einseitige Orientierung auf den Outcome kann allerdings zu starrer Selbstregulation führen und damit auch zur Überanstrengung oder in letzter Konsequenz auch zum Burnout.

    Bild (c) Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung Austria

    Apr 012016
     

    Neues BMBF-Forschungsprojekt gestartet: Sensorische Erfassung von Motivationsindikatoren zur Steuerung von adaptiven Lerninhalten (SensoMot)

    Forschungsprojekt SensoMot

    Die Motivation ist beim Lernen der entscheidende Faktor, um Lerninhalte zu verstehen und zu behalten. Wenn die Motivation groß ist, nehmen Lernfreude und Interesse zu und führen zu guten Lernerfolgen. Ziel des Projekts „SensoMot“ ist es, mit Hilfe von Sensordaten kritische motivationale Zustände zu erkennen. Durch die Ableitung passender Adaptationsmechanismen soll der Lernprozess so gesteuert werden, dass er der Motivation der Lernenden entspricht (Projektbeschreibung).

    Jul 032015
     

    ILHM2015In diesem Beitrag werden die Bedingungen für eine gelingende Motivation für Bildung und Ausbildung analysiert: Warum fällt es vielen Jugendlichen und jungen Erwachsenen leicht, sich für Schule und Ausbildung zu motivieren, während es anderen sehr schwerfällt? Aus den identifizierten Motivationsprozessen werden dann Hinweise abgeleitet, welche Hilfestellung die Bildungsinstitutionen geben können.

    [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0111-pedocs-109762] [pdf]