Jul 052011
 

Prof. Dr. Thomas Martens - MotivationsforscherThomas Martens ist Professor für Pädagogische Psychologie an der Medical School Hamburg. Er ist Lehrbeauftragter an der Goethe Universität Frankfurt am Main in den Bereichen Pädagogische Psychologie und Erziehungswissenschaften. Thomas Martens war Senior Researcher und Koordinator für Testentwicklung am Zentrum für Technology Based Assessment (TBA ) des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) und ist heute assoziierter Wissenschaftler des DIPF. Er hat Abschlüsse als Diplompsychologe und in Higher Education an den Universitäten Kiel und Hamburg. Er hat bei Jürgen Rost an der Universität Kiel im Fach Psychologie promoviert.  Er hat die „International Conference on Motivation 2012” ausgerichtet und das International Scientific Board der „International Conference on Motivation 2014″ geleitet. Thomas Martens war Koordinator der Special Interest Group “Motivation and Emotions” der European Association for Learning and Instruction (EARLI) und ist Editor-in-Chief der Frontline Learning Research. Er ist Projektleiter im Verbundprojekt Sensorische Erfassung von Motivationsindikatoren zur Steuerung von adaptiven Lerninhalten (SensoMot). Seine Expertise liegt in den Bereichen Motivationsforschung, e-Learning, Testentwicklung sowie Evaluation.

Foto: Fotorismus für DIPF
Hintergrundbild: pixabay
Texture: patternico.com

Jan 222018
 
SIG 27 Biennial Conference

Warsaw (from pixabay.com)

SIG 27 Biennial Conference: New Deadline 5th February

The next SIG 27 Biennial Conference will be held at University of Warsaw, Institute of Applied Linguistics, Poland. The Conference will jointly organized with the 6th Polish Eye Tracking Conference. But of course all other Online Measures covered in SIG 27 are also welcome.

Conference Dates: 15th – 17th June 2018 (Friday morning to Sunday afternoon)
NEW Submission Deadline: 5th February
Find Abstract Submission here
Conference Website: http://konferencjaet.neurodevice.pl
SIG 27 Biennial Conference
Conference Contact: konferencjaet@neurodevice.pl or tel: +48 22 662 15 30,
SIG 27 – Motivation & Emotion: https://www.earli.org/node/50

Jan 172018
 

Vorsätze ?! Vorsätze

Welche Funktionen haben Vorsätze? 

Vorsätze oder Absichten sind dazu da, Wünsche umzusetzen –  insbesondere dann, wenn die Vorsätze nicht gleich in Erfüllung gehen können. Es geht also darum,  bestimmte Absichten  aufrechtzuerhalten, die bei passender Gelegenheiten  in eine Handlungen umgesetzt werden können

Wie kann die Wirksamkeit von Vorsätzen erhöht werden?

Vorsätze können dann eine besondere Wirkung entfalten, wenn ich mir vorher genau vorstelle, wie, wo und wann  eine entsprechende Handlungen umsetze. Wenn sich dann die entsprechende Gelegenheit ergibt, kann ich meine Absicht entsprechend umsetzen. Tschakka! Dazu muss ich natürlich auch eine günstige Gelegenheit erkennen, wenn sie sich mir bietet.

Welche Handlung eignen sich nun besonders, um Absichten auch tatsächlich umzusetzen?

Besonders geeignet sind mittelschwere Handlungen, die sich nicht sofort umsetzen lassen. Die guten Absichten können dann dafür sorgen, dass man diese Handlung dann umsetzt, wenn es passend ist.

Wann sollte man Vorsätze wieder über Bord werfen?

Wenn ich mir zu viele Vorsätze auf einmal vornehme, wenn ich mir Vorsätze für Handlungen vornehme, die eigentlich viel viel viel zu schwer für mich sind, dann kann es zu einer Überladung kommen. Diese kann schließlich zu einer inneren Lähmung führen, in der ich gar keine Handlungen mehr umgesetzten kann. In solchen Fällen ist es dringend notwendig, einige Vorsätze wieder über Bord zu werfen damit ich wieder handlungsfähig werden kann. Es kann deshalb hilfreich sein, die Vorsätze für ganz besonders schwere Handlung über Bord zu werfen oder zumindest so zu modifizieren und zu verändern dass sie leichter umsetzbar werden. Manchmal kann es auch einfach helfen, die Anzahl der Vorsätze so zu reduzieren, dass ich die restlichen Vorsätze dafür leichter umsetzen kann. 

Beispiel: ich setze mich an meinen Küchentisch, hole einen großen Zettel heraus und mache eine ganz lange zu du Liste mit Vorsätzen dich gerne umsetzen würde. Diese To-Do-Liste wird lang und länger. Nach einer ganzen Weile wird die Liste schließlich so lang, dass ich gar nicht mehr weiß wo ich anfangen soll. Der Gedanke an die vielen, vielen Vorsätze dich eigentlich umsetzen will, lähmt mich.

Ist es schlimm wenn man mit seinen Vorsätzen scheitert?

Ein Scheitern an sich ist nicht schlimm. Ungünstig wäre es natürlich, wenn ich mit dem Vorsatz auch gleich mein inneres Bedürfnis oder meinen inneren Wunsch, der hinter dem eigentlichen Vorsatz stand, aufgebe. Besser wäre es, wenn ich mir stattdessen Handlungsmethoden oder Strategien suche, mit denen ich diesen inneren Wunsch besser umsetzen kann.

Beispiel: Ich möchte Sport machen und buche mich in einem Fitnessstudio ein. Ich gehe auch zwei oder dreimal hin, aber mir gefällt es dort nicht gut. Das Training auf dem Laufband, auf dem Ergometer oder auf dem Crosstrainer ist mir einfach zu langweilig. Ich beschließe, dass Sport doch nichts für mich ist.
An dieser Stelle den guten Vorsatz zum Sport machen aufzugeben wäre natürlich falsch. Besser wäre es sicher, sich eine Sportart versuchen, die besser zu einem selber passt. Vielleicht macht es mir mehr Spaß, draußen auf dem Fahrrad zu fahren. Oder vielleicht macht es mir mehr Spaß, mit einer netten Gruppe von Leuten Gymnastik zu machen. Ist erkundige mich deshalb in meinem Sportstudio, wann die entsprechenden Kurse sind. Dabei hilft natürlich nur, verschiedene Sportarten auszuprobieren, bis man die Sportart gefunden hat, die wirklich gut zu einem selber passt!

Welche Rolle können Freunde und Familie bei der Umsetzung von Vorsätzen einnehmen?

Freunde und Familie können ein bei der Umsetzung von Vorsätzen helfen – auf ganz unterschiedliche Weise. Wenn ich die Freunde oder die Familie über meine Vorsaätze informiere, können sie mich auf Gelegenheiten hinweisen, wie, wo und wann ich die entsprechenden Vorsätze besonders gut umsetzen kann. Mehr noch, Freunde und Familie können mich bei der Umsetzung und Aufrechterhaltung der entsprechenden Vorsätze unterstützen und helfen. 

Und ja – am 17. Januar ist der Wirf-Deine-Neujahrsvorsätze-über-Bord-Tag

Sie haben noch keinen Vorsatz ? – Einen Vortrag zum Thema Motivation und Hochbegabung von Thomas Martens finden Sie hier.

Jan 112018
 

LangeweileEs geht um Langeweile und es wird dennoch spannend. Klingt komisch? Ist aber so: Im Februar war ein Team des DIPF um Motivationsforscher Dr. Thomas Martens für die Kindersendung pur+ (läuft im ZDF und auf KIKA) im Einsatz. Eric Mayer, der Moderator der Sendung und selbsternannter “Stuntman des Wissens”, erforscht unter vollem Körpereinsatz regelmäßig alle Phänomene dieser Welt. Warum Eric die langweilige Aufgabe, die ihm das Expertenteam im Auftrag des ZDF gestellt hat, als “härtesten Job der Welt” empfunden hat, wird Martens in der Sendung verraten.

Erste Ausstrahlung der Sendung: Samstag, 11.4.2015, 6:25 Uhr im ZDF

Abruf des Vidoeo in der ZDF-Mediathek: https://www.zdf.de/kinder/purplus/eric-kassiert-die-handys-ein-102.html

Text: Theresa Edelhoff (DIPF)
Photo: ZDF

Weitere Sendetermine:

So 07.01.2018 19:25–19:50 KiKA
Sa 06.01.2018 06:20–06:45 ZDF
So 03.04.2016 19:25–19:50 KiKA
Sa 02.04.2016 06:25–06:50 ZDF
So 19.07.2015 05:50–06:15 ZDF
Mo 13.04.2015 19:25–19:50 KiKA
Sa 11.04.2015 06:25–06:50 ZDF

Haben Sie immer noch Langeweile ? – Einen Vortrag zum Thema Motivation und Hochbegagung von Thomas Martens finden Sie hier.

Dez 222017
 

Die nächste Fachtagung Psychologiedidaktik und Evaluation 2018 findet vom 11. – 12 Mai in Berlin statt.

Fachtagung Psychologiedidaktik und Evaluation 2018

Die Fachtagung soll vor allem ein wissenschaftlicher Erfahrungsaustausch zum Pschychologieunterricht sein und wird von der von der Sektion Aus-, Fort- und Weiterbildung in Psychologie (AFW) im Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) organisiert.

  • Zeitraum: 11. – 12. Mai
  • Den Call for Paper finden Sie: hier
  • Einreichungsschluss: noch nicht bekannt
  • Tagungsort: Psychologische Hochschule Berlin, Am Köllnischen Park 2, 10179 Berlin
  • Tagungsorganisatoren: Prof. Dr. Siegfried Preiser, Prof. Dr. Michael Krämer, Dr. Kerstin Brusdeylins
  • Tagungshomepagewww.psychologiedidaktik.de

Seit 1993 werden von der Sektion Aus-, Fort- und Weiterbildung in Psychologie (AFW) im Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) Tagungen zum Erfahrungsaustausch über Konzepte, Organisation, Durchführung und Evaluation von Psychologieunterricht in allen Tätigkeitsfeldern organisiert.

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Dez 192017
 
JURE Conference 2018

Belgium Harbor Antwerp Office Havenhuis Building – maxpixel.freegreatpicture.com

The next JURE Conference 2018 will be held at the University of Antwerp, Belgium. JURE are the JUnior REsearcher (JURE) of the European Association for Learning and Instruction (EARLI).

The theme of the JURE Conference 2018 is “Learning and instruction with an impact – scaling up the skill, will and thrill of learning”. The conference presentations, workshops and keynotes will showcase the newest findings about the cognitive, motivational and emotional aspects of learning and highlight the practical implications for practice and policy.

JURE Conference 2018 Dates:

Conference: 02 – 06 July 2018
Submission NEW Deadline: 31.12.2017
Registration Open: 01.02.2018
Early Bird Deadline: 03.05.2018

JURE Conference 2018

JURE Conference 2018 Contact:

Website: https://www.uantwerpen.be/en/conferences/jure-2018/
Conference Contact: jure2018.antwerp@gmail.com
Twitter: https://twitter.com/2018JURE #2018
JURE Website: https://www.earli.org/jure
JURE 2018 Flyer can be found here

Dez 162017
 

EARLI SIG Conference Calendar 2018

The EARLI conference calendar for the meetings of the Special Interest Groups (SIG) of EARLI is online!

The European Association for Research on Learning and Instruction (EARLI) is an international networking organisation for junior and senior researchers in education. EARLI has 27 Special Interest Groups representing researchers who study one or more parts and/or aspects of the field of Learning and Instruction.

Find all EARLI SIG Connferences at One Glance here
Find EARLI Flyer on SIG Conferences here

Dez 132017
 

Call for Papers: Mobile Technology, Learning, and Achievement: A Critical Perspective on the Role of Mobile Technology in Education

Mobile Technology Learning

The purpose of this special issue of Contemporary Educational Psychology (CEP) is to rigorously investigate the affordances and challenges of mobile and wearable technologies as platforms for both measuring and inducing processes that foster achievement and learning. Such tools hold great promise as a way to collect online, measures of learner functioning, from non-intrusive biometrics through direct-contact interaction data. They also can serve as educational tools, prompting learners as well as affecting the learning environment. At the same time, mobile technology presents new challenges and new hindrances to effective education, particularly when such technology is used without grounding in learning and learning theory.

Guest editors:
– Matthew L. Bernacki, University of Nevada, Las Vegas
– Jeffrey A. Greene, University of North Carolina at Chapel Hill
– Helen Crompton, Old Dominion University

Deadline: May 15, 2018
Format: 1-2 page summary
Submit summaries to Matt Bernacki (matt.bernacki@unlv.edu)

Source: https://www.journals.elsevier.com/contemporary-educational-psychology/call-for-papers/mobile-technology-learning-and-achievement

Find more research papers here.

Dez 062017
 
International Conference on Motivation 2018

ICM 2018

The next International Conference on Motivation 2018 will be held at Aarhus University, Danish School of Education, Denmark. The chair will be Niels Bonderup Dohn

Summer school: 12th – 14th August 2018 (Sunday – Tuesday)
Application Deadline for Summerschool: 15th January 2018
ICM: 15th – 17th August 2018 (Wednesday – Friday)
NEW Submission Deadline: 15.12.2017
Conference Website: http://conferences.au.dk/icm-2018/
SIG 8 – Motivation & Emotion: http://motivation-emotion.eu
Submission Instructions can be found here

Dez 012017
 
Learning Outcomes

It is creeping back … always.

The Concept of Learning Outcomes Often Follows Behaviourist Tradtion

Learning outcomes as a concept has encountered a revival since the beginning of the Bologna process in 1999. The concept itself has a longer history with its roots in the behaviourist tradition of the 1960s. The goal of this review is to study how the historical roots of learning outcomes are noted in current research articles since the launch of the Bologna process and whether the concept of learning outcomes is used critically or uncritically. The review of 90 articles shows that the behaviourist tradition is still evident in the 21st century research with 29% of the articles directly and 11% indirectly referring uncritically to the respective publications or to the behaviourist epistemology.

Citation: Murtonen, M., Gruber, H., & Lehtinen, E. (2017). The return of behaviourist epistemology: A review of learning outcomes studies. Educational Research Review, 22(Supplement C), 114-128.

Find the full article here: https://doi.org/10.1016/j.edurev.2017.08.001

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Nov 202017
 
test-taking engagement

Test-taking behavior is influenced by both the to-be assessed competency and individual test-taking engagement. Test-taking behavior is used to draw inferences about competency (response data) and can also be used to judge test-taking engagement (response time data). The expectancy of solving an item successfully and the personal value of taking the test are considered antecedents of test-taking engagement.

Conditioning factors of test‑taking engagement in PIAAC: an exploratory IRT modelling approach considering person and item characteristics

Background

A potential problem of low-stakes large-scale assessments such as the Programme for the International Assessment of Adult Competencies (PIAAC) is low test-taking engagement. The present study pursued two goals in order to better understand conditioning factors of test-taking disengagement: First, a model-based
approach was used to investigate whether item indicators of disengagement consti-tute a continuous latent person variable by domain. Second, the effects of person and item characteristics were jointly tested using explanatory item response models.

Methods
Analyses were based on the Canadian sample of Round 1 of the PIAAC, with N= 26,683 participants completing test items in the domains of literacy, numeracy, and problem solving. Binary item disengagement indicators were created by means of item response time thresholds.

Results
The results showed that disengagement indicators define a latent dimension by domain. Disengagement increased with lower educational attainment, lower
cognitive skills, and when the test language was not the participant’s native language. Gender did not exert any effect on disengagement, while age had a positive effect for problem solving only. An item’s location in the second of two assessment modules was positively related to disengagement, as was item difficulty. The latter effect was negatively moderated by cognitive skill, suggesting that poor test-takers are especially likely to disengage with more difficult items.

Conclusions:
The negative effect of cognitive skill, the positive effect of item difficulty, and their negative interaction effect support the assumption that disengagement is
the outcome of individual expectations about success (informed disengagement).

Full Article:
Goldhammer, F., Martens, T. & Luedtke, O. (2017). Conditioning factors of test-taking engagement in PIAAC: an exploratory IRT modelling approach considering person and item characteristics. Large-scale Assessments in Education, 5, 18. DOI: 10.1186/s40536-017-0051-9 [html, pdf]

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Nov 102017
 


This new and free Handbook of Learning Analytics covers a broad sprectrum of topics including Emotion (from Sidney D’Mello) and Self-Regulated Learning (from Philip Winne).

This book is edited by Charles Lang, George Siemens, Alyssa Wise & Dragan Gašević

The full book can be downloaded for free here (CC BY 4.0)

Citation: Lang, C., Siemens, G., Wise, A., & Gašević, D. (Eds.). (2017). The Handbook of Learning Analytics. Society for Learning Analytics Research.
ISBN: 978-0-9952408-0-3
DOI: 10.18608/hla17

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Nov 082017
 

PSI Theory

Buildung on the central contributions of Julius Kuhl like the PSI Theory leading researchers including Charles S. Carver and Richard M. Ryan reflect the implications for their own work.

This book is edited by Nicola Baumann, Miguel Kazén, Markus Quirin & Sander L. Koole

The first chapter can be dowloaded here.
The book ISBN: 9780889375406 can be bought here.

Citation: Baumann, N., Kazén, M., Quirin, M., & Koole, S. L. (Eds.). (2018). Why People Do the Things They Do. Göttingen: Hogrefe.

Please find the table of content here.

Apr 062017
 

Hochbegabung Prof. Dr. Thomas Martens hat am 3. April 2017 einen Vortrag über “Motivation, Selbstregulation und Potenzialentfaltungauf” auf dem Netzwerktreffen Hochbegabung in Berlin gehalten, einem Zusammenschluss von Erziehungsberatungsstellen, Schulpsychologie und Schulen.

Die Motivation beim Lernen entsteht immer aus einem Wechselspiel zwichen der Persönlichkeit des Lernenden und spezifischen Umwelteigenschaften. Dies gilt in besonderer Weise für die besonders begabten Lernenden. Es kann deshalb nicht die “eine” Lernumwelt geben, die den unterschiedlichen Ansprüchen der Lernenden gleichermaßen gerecht wird. Viel mehr geht es um eine Adaptation der Lernumwelt, um ganz unterschiedlichen Motivationslagen gerecht zu werden und damit eine individuelle Entfaltung des Motivationspotentials zu ermöglichen.

Sie können die Folien und die Tonspur hier abrufen (der Ton erzeugt auf Firefox möglicherweise ein Skriptfehler, nutzen Sie ggf. Chrome als Browser):

Finden Sie weitere Vorträge von Prof. Dr. Thomas Martens hier.

Aug 032016
 

MotivationsforschungFinden Sie die RSS-Feeds von einigen wichtigen wissenschaftlichen Journalen in den Feldern Motivationsforschung, Lernforschung, Hochschuldidaktik und Lernen mit Computern hier.

Picture by Nicole Henning CC 2.0

  • Frontline Learning Research (EARLI)
  • Motivation and Emotion (Springer)
  • Learning and Instruction (Elsevier)
  • Educational Research Review (Elsevier)
  • Learning and Motivation (Elsevier)
  • Research in Higher Education (Springer)
  • The Inernet and Higher Education (Elsevier)
  • Higher Education (Springer)
  • Studies in Higher Education (Taylor & Francis Online)
  • Learning and Individual Differences (Elsevier)
  • Computers & Education (Elsevier)
  • Educational Psychologist (Taylor & Francis Online
  • Studies in Educational Evaluation (Elsevier)
  • Journal for Educational Research Online (Waxman)
  • Computers in Human Behavior (Elsevier)
    Jul 282016
     

    Workshop LernmotivationWie kann die Lernmotivation im Studium gesteigert werden? Thomas Martens hat am 30. Juni 2016 an der TU Dresden einen Workshop zum Thema “Heterogenität der Lernmotivation im Studium: Lernprozesse fördern und einfordern” durchgeführt. Dieser Workshop hat die unterschiedlichen Wege der Lernmotivation im Studium beleuchtet. Insbesondere wurde vermittelt, wie individuelle Lernprozesse gezielt gefördert werden können. Workshop Lernmotivation

    Die theoretische Grundlage bildete das Integrierte Lern- und Handlungsmodells (Martens, 2012), das die typischen Prozesse des Lernens in drei Hauptphasen einteilt (Motivierungsphase, Intentionsphase und Volitionsphase) und mit den neurowissenschaftlich fundierten Erkenntnissen von Julius Kuhl (2000) ins Verhältnis setzt.

    Photo: kanenas.net

    Jul 272016
     

    Motivation PotenzialentfaltungAuf der Fachtagung von Bildung & Begabung am 31. Mai 2016 »Perspektive Begabung: Diversität als Chance« hielt Thomas Martens eine Keynote mit dem Titel “Motivation und Potenzialentfaltung”.

    Während das eine Kind ganz in seinen Interessen aufgeht und hierin bemerkenswerte Fähigkeiten entwickelt, scheint das andere eher lustlos und desinteressiert. Die Forschung ist sich längst einig: Motivation ist ein treibender Faktor, wenn sich Potenzial in Leistung umsetzen soll. So verschieden junge Menschen sind, so unterschiedlich sehen auch ihre Motivationsprofile aus. Familie, Freunde, Lehrkräfte – sie alle beeinflussen die Entwicklung von Motivation. Diese kann durch einfühlsame Bezugspersonen gefördert werden oder in schwierigen Lebensphasen gedämpft sein. Wie kann es gelingen, angesichts dieser unterschiedlichen Voraussetzungen, Kinder und Jugendliche zu unterstützen, Motivation zu entwickeln und sie zu regulieren? Wie können Schule oder außerschulische Lernorte mit diesen Motivationsprozessen umgehen? Welche Hilfen können angeboten werden?

    Den Podcast können Sie hier abspielen:

    Jul 262016
     

    Transitions_smallThis chapter discusses transitions towards learning at university from a perspective of regulation processes. The Integrated Model of Learning and Action is used to identity different patterns of motivational regulation amongst first-year students at university by using mixed distribution models. Five subpopulations of motivational regulation could be identified: students with self-determined, pragmatic, strategic, negative and anxious learning motivation. Findings about these patterns can be used to design didactic measures to support students’ learning processes.

    Please find a preview of this chapter here.

    Please cite this chapter as: Martens, T. & Metzger C. (in press). Different Transitions of Learning at University: Exploring the Heterogeneity of Motivational Processes. Erscheint in E. Kyndt, V. Donche, K. Trigwell & S. Lindblom-Ylänne (Eds.), Higher Education Transitions: Theory and Research. EARLI Book Series “New Perspecitves on Learning and Instruction”. London: Routledge.

    Jun 132016
     

    Lernerfolg im StudiumIm Beitrag “Zur Konzeptualisierung des studentischen Lernerfolgs” untersucht Thomas Martens die Grundlagen für den Lernerfolg im Studium. Dabei werden Herausforderungen des Hochschulstudiums als individueller Lern- und Bewältigungsprozess verstanden. Den Sammelband zur Jahrestagung der AQ Austria 2015 finden Sie auf Pedocs im Volltext und hierin den Beitrag von Thomas Martens auf den Seiten 63 – 72: [pdf]

    Der Lernerfolg im Studium ist individuell

    Der Beitrag zeigt, wie die Konzeptualisierung des Lernerfolgs auf die zugrundeliegenden Lernprozesse ausgeweitet werden kann und eigentlich auch muss. Aus dieser Perspektive ergibt sich auch, dass individuell erfolgreiche Bewältigungsstrategien einer Bildungsherausforderung nicht notwendigerweise in einem maximalen Outcome resultieren – etwa im Sinne eines besonders hohen Kompetenzniveaus. Aus individueller Perspektive macht es unbedingt Sinn, dass die Lernenden eine Abschätzung Ihrer persönlichen Ressourcen im Verhältnis zu einem zu erzielenden Outcome durchführen.

    Lernerfolg im Studium und Lerneinsatz sollte ausbalanciert werden

    Die Mehrheit der Studierenden balanciert den Einsatz von persönlichen Ressourcen sehr bewusst aus. Die motivationale Regulation ist bei diesen Studierenden so ausgerichtet, dass Prüfungen bewältigt werden – allerdings nicht immer mit Spitzennoten. Auch aus theoretischer Perspektive macht eine solche Ausbalancierung durchaus Sinn. Wenn eine stark ausgeprägte Motivierungsphase zu einem großen Lerneinsatz führt, wird ein solches selbstbestimmtes Lernen oft nicht als anstrengend empfunden. Eine einseitige Orientierung auf den Outcome kann allerdings zu starrer Selbstregulation führen und damit auch zur Überanstrengung oder in letzter Konsequenz auch zum Burnout.

    Bild (c) Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung Austria

    Apr 012016
     

    Neues BMBF-Forschungsprojekt gestartet: Sensorische Erfassung von Motivationsindikatoren zur Steuerung von adaptiven Lerninhalten (SensoMot)

    Forschungsprojekt SensoMot

    Die Motivation ist beim Lernen der entscheidende Faktor, um Lerninhalte zu verstehen und zu behalten. Wenn die Motivation groß ist, nehmen Lernfreude und Interesse zu und führen zu guten Lernerfolgen. Ziel des Projekts „SensoMot“ ist es, mit Hilfe von Sensordaten kritische motivationale Zustände zu erkennen. Durch die Ableitung passender Adaptationsmechanismen soll der Lernprozess so gesteuert werden, dass er der Motivation der Lernenden entspricht (Projektbeschreibung).

    Jul 032015
     

    ILHM2015In diesem Beitrag werden die Bedingungen für eine gelingende Motivation für Bildung und Ausbildung analysiert: Warum fällt es vielen Jugendlichen und jungen Erwachsenen leicht, sich für Schule und Ausbildung zu motivieren, während es anderen sehr schwerfällt? Aus den identifizierten Motivationsprozessen werden dann Hinweise abgeleitet, welche Hilfestellung die Bildungsinstitutionen geben können.

    [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0111-pedocs-109762] [pdf]