Aug 032016
 

MotivationsforschungFinden Sie die RSS-Feeds von einigen wichtigen wissenschaftlichen Journalen in den Feldern Motivationsforschung, Lernforschung, Hochschuldidaktik und Lernen mit Computern hier.

Picture by Nicole Henning CC 2.0

  • Frontline Learning Research (EARLI)
  • Motivation and Emotion (Springer)
  • Learning and Instruction (Elsevier)
  • Educational Research Review (Elsevier)
  • Learning and Motivation (Elsevier)
  • Research in Higher Education (Springer)
  • The Inernet and Higher Education (Elsevier)
  • Higher Education (Springer)
  • Studies in Higher Education (Taylor & Francis Online)
  • Learning and Individual Differences (Elsevier)
  • Computers & Education (Elsevier)
  • Educational Psychologist (Taylor & Francis Online
  • Studies in Educational Evaluation (Elsevier)
  • Journal for Educational Research Online (Waxman)
  • Computers in Human Behavior (Elsevier)
  • Jul 282016
     

    Workshop LernmotivationWie kann die Lernmotivation im Studium gesteigert werden? Thomas Martens hat am 30. Juni 2016 an der TU Dresden einen Workshop zum Thema “Heterogenität der Lernmotivation im Studium: Lernprozesse fördern und einfordern” durchgeführt. Dieser Workshop hat die unterschiedlichen Wege der Lernmotivation im Studium beleuchtet. Insbesondere wurde vermittelt, wie individuelle Lernprozesse gezielt gefördert werden können. Workshop Lernmotivation

    Die theoretische Grundlage bildete das Integrierte Lern- und Handlungsmodells (Martens, 2012), das die typischen Prozesse des Lernens in drei Hauptphasen einteilt (Motivierungsphase, Intentionsphase und Volitionsphase) und mit den neurowissenschaftlich fundierten Erkenntnissen von Julius Kuhl (2000) ins Verhältnis setzt.

    Photo: kanenas.net

    Jul 272016
     

    Motivation PotenzialentfaltungAuf der Fachtagung von Bildung & Begabung am 31. Mai 2016 »Perspektive Begabung: Diversität als Chance« hielt Thomas Martens eine Keynote mit dem Titel “Motivation und Potenzialentfaltung”.

    Während das eine Kind ganz in seinen Interessen aufgeht und hierin bemerkenswerte Fähigkeiten entwickelt, scheint das andere eher lustlos und desinteressiert. Die Forschung ist sich längst einig: Motivation ist ein treibender Faktor, wenn sich Potenzial in Leistung umsetzen soll. So verschieden junge Menschen sind, so unterschiedlich sehen auch ihre Motivationsprofile aus. Familie, Freunde, Lehrkräfte – sie alle beeinflussen die Entwicklung von Motivation. Diese kann durch einfühlsame Bezugspersonen gefördert werden oder in schwierigen Lebensphasen gedämpft sein. Wie kann es gelingen, angesichts dieser unterschiedlichen Voraussetzungen, Kinder und Jugendliche zu unterstützen, Motivation zu entwickeln und sie zu regulieren? Wie können Schule oder außerschulische Lernorte mit diesen Motivationsprozessen umgehen? Welche Hilfen können angeboten werden?

    Den Podcast können Sie hier abspielen:

    Jul 262016
     

    Transitions_smallThis chapter discusses transitions towards learning at university from a perspective of regulation processes. The Integrated Model of Learning and Action is used to identity different patterns of motivational regulation amongst first-year students at university by using mixed distribution models. Five subpopulations of motivational regulation could be identified: students with self-determined, pragmatic, strategic, negative and anxious learning motivation. Findings about these patterns can be used to design didactic measures to support students’ learning processes.

    Please find a preview of this chapter here.

    Please cite this chapter as: Martens, T. & Metzger C. (in press). Different Transitions of Learning at University: Exploring the Heterogeneity of Motivational Processes. Erscheint in E. Kyndt, V. Donche, K. Trigwell & S. Lindblom-Ylänne (Eds.), Higher Education Transitions: Theory and Research. EARLI Book Series “New Perspecitves on Learning and Instruction”. London: Routledge.

    Jul 222016
     

    Willy_Lens2
    Psychologica Belgica is happy to announce the publication of Vol 56(2) alongside a Special Issue paying tribute to Prof. Dr. Willy Lens.  All content is now available to read online.

    56: Issue 3 (special issue):
    Emerging trends and future directions for the field of motivation psychology: A special issue in honor of Prof. Dr. Willy Lens

    Guest edited by Maarten Vansteenkiste & Athanasios Mouratidis

    • Vansteenkiste, M., & Mouratidis, A: Emerging Trends and Future Directions for the Field of Motivation Psychology: A Special Issue in Honor of Prof. Dr. Willy Lens. DOI: http://doi.org/10.5334/pb.354
    • van der Kaap-Deeder, J. et al.: The Pursuit of Self-Esteem and Its Motivational Implications. DOI: http://doi.org/10.5334/pb.277
    • Chen, B. et al.: Where Do the Cultural Differences in Dynamics of Controlling Parenting Lie? Adolescents as Active Agents in the Perception of and Coping with Parental Behavior. DOI: http://doi.org/10.5334/pb.306
    • Cordeiro, P. et al.: The Portuguese Validation of the Basic Psychological Need Satisfaction and Frustration Scale: Concurrent and Longitudinal Relations to Well-being and Ill-being. DOI: http://doi.org/10.5334/pb.252
    • Husman, J., Hilpert, J. C., & Brem, S. K: Future Time Perspective Connectedness to a Career: The Contextual Effects of Classroom Knowledge Building. DOI: http://doi.org/10.5334/pb.282
    • Fryer, L. K. et al.: Understanding Students’ Instrumental Goals, Motivation Deficits and Achievement: Through the Lens of a Latent Profile Analysis. DOI: http://doi.org/10.5334/pb.265
    • Gaudreau, P., & Braaten, A: Achievement Goals and their Underlying Goal Motivation: Does it Matter Why Sport Participants Pursue their Goals?. DOI: http://doi.org/10.5334/pb.266
    • Michou, A. et al.: Building on the Enriched Hierarchical Model of Achievement Motivation: Autonomous and Controlling Reasons Underlying Mastery Goals. DOI: http://doi.org/10.5334/pb.281
    • Delrue, J. et al.: Intrapersonal Achievement Goals and Underlying Reasons among Long Distance Runners: Their Relation with Race Experience, Self-Talk, and Running Time. DOI: http://doi.org/10.5334/pb.280
    • Vansteenkiste, M., Fernandez, L., & Mouratidis, A: A Tribute to Dr. Willy Lens. DOI: http://doi.org/10.5334/pb.355

    *Picture of Willy Lens by Anja Van den Broeck

    Jun 132016
     

    Lernerfolg im StudiumIm Beitrag “Zur Konzeptualisierung des studentischen Lernerfolgs” untersucht Thomas Martens die Grundlagen für den Lernerfolg im Studium. Dabei werden Herausforderungen des Hochschulstudiums als individueller Lern- und Bewältigungsprozess verstanden. Den Sammelband zur Jahrestagung der AQ Austria 2015 finden Sie auf Pedocs im Volltext und hierin den Beitrag von Thomas Martens auf den Seiten 63 – 72: [pdf]

    Der Lernerfolg im Studium ist individuell

    Der Beitrag zeigt, wie die Konzeptualisierung des Lernerfolgs auf die zugrundeliegenden Lernprozesse ausgeweitet werden kann und eigentlich auch muss. Aus dieser Perspektive ergibt sich auch, dass individuell erfolgreiche Bewältigungsstrategien einer Bildungsherausforderung nicht notwendigerweise in einem maximalen Outcome resultieren – etwa im Sinne eines besonders hohen Kompetenzniveaus. Aus individueller Perspektive macht es unbedingt Sinn, dass die Lernenden eine Abschätzung Ihrer persönlichen Ressourcen im Verhältnis zu einem zu erzielenden Outcome durchführen.

    Lernerfolg im Studium und Lerneinsatz sollte ausbalanciert werden

    Die Mehrheit der Studierenden balanciert den Einsatz von persönlichen Ressourcen sehr bewusst aus. Die motivationale Regulation ist bei diesen Studierenden so ausgerichtet, dass Prüfungen bewältigt werden – allerdings nicht immer mit Spitzennoten. Auch aus theoretischer Perspektive macht eine solche Ausbalancierung durchaus Sinn. Wenn eine stark ausgeprägte Motivierungsphase zu einem großen Lerneinsatz führt, wird ein solches selbstbestimmtes Lernen oft nicht als anstrengend empfunden. Eine einseitige Orientierung auf den Outcome kann allerdings zu starrer Selbstregulation führen und damit auch zur Überanstrengung oder in letzter Konsequenz auch zum Burnout.

    Bild (c) Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung Austria

    Apr 012016
     

    Neues BMBF-Forschungsprojekt gestartet: Sensorische Erfassung von Motivationsindikatoren zur Steuerung von adaptiven Lerninhalten (SensoMot)

    Forschungsprojekt SensoMot

    Die Motivation ist beim Lernen der entscheidende Faktor, um Lerninhalte zu verstehen und zu behalten. Wenn die Motivation groß ist, nehmen Lernfreude und Interesse zu und führen zu guten Lernerfolgen. Ziel des Projekts „SensoMot“ ist es, mit Hilfe von Sensordaten kritische motivationale Zustände zu erkennen. Durch die Ableitung passender Adaptationsmechanismen soll der Lernprozess so gesteuert werden, dass er der Motivation der Lernenden entspricht (Projektbeschreibung).

    Jan 312016
     

    Share of social media users within population groups with different educational attainment levels, 2014

    Quelle: Doi: 10.1787/gov_glance-2015-en

    Das ist wohl einzigartig in den OECD-Staaten: Nur in Deutschland nutzen die Personen mit einem hohen Bildungsstand die sozialen Medien weniger (no or low formal education: 51%, high formal education: 42%). In allen anderen OECD-Staaten nutzen Personen mit einem hohen Bildungsstand die sozialen Medien häufiger.

    Based on the Eurostat survey on “ICT usage by individuals”. To differentiate the take-up of social media, the survey uses different categories of educational attainment based on the International Standard Classification of Education (ISCED). “High formal education” refers to ISCED levels 5 or 6; “low or no formal education” refers to ISCED levels 0, 1 or 2. Countries are ordered by size of the difference between the two measures. More information: http://ec.europa.eu/eurostat/cache/metadata/EN/isoc_bde15c_esms.htm.

    Jan 292016
     

    Vor kurzem ist der Sammelband

    K. Beck, M. Landenberger & F. Oser (Hrsg.) (2016). Technologiebasierte Kompetenzmessung in der beruflichen Bildung. Ergebnisse aus der BMBF-Förderinitiative ASCOT. Bielefeld: Bertelsmann.

    erschienen.

    Buch_ASCOT2

    Der Band stellt Ergebnisse aus dem BMBF-geförderten Forschungsprogramm ASCOT vor. Insgesamt umfasst die ASCOT-Initiative acht Projektverbünde aus unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen (kaufmännisch, gewerblich-technisch, Pflege- und Gesundheitsbereich). Aus dem kaufmännischen Bereich wurden zwei Projekte gefördert, hierunter das Verbundprojekt DomPL-IK (Domänenspezifische Problemlösekompetenz bei Industriekaufleuten), welches an der Universität Mannheim am Lehrstuhl für Wirtschaftspädagogik – Berufliches Lernen und Lehren (Prof. Seifried) gemeinsam mit den Universitäten Bamberg, Frankfurt und Bremen sowie dem Deutschen Institut für Pädagogische Forschung (DIPF) durchgeführt wurde. Die Projektergebnisse finden sich auf den Seiten 119-138 unter dem Titel “Problemlösekompetenz angehender Industriekaufleute – Konzeption des Messinstruments und ausgewählte empirische Befunde (DomPL-IK)”.

    Weitere Informationen finden Sie in diesem Flyer und auf dieser Website.