Jun 012018
 

“Big Data” für die Analyse von Lernprozessen ist in aller Munde. Aber helfen uns diese sogenannten “Big Data” wirklich beim Verstehen von individuellen Lernprozessen? Aus der riesigen Masse der anfallenden Daten die richtigen Schlüsse zu ziehen, ist kaum möglich.

Small Data in Learning

Die Antwort zum Verständnis von Lernprozessen lautet “Small Data” – kleine Daten, die theoretisch fundiert, mit der richtigen Granularität die menschlichen Lernprozesse abbilden können. Dabei geht es kognitive, metakognitive und vor allem auch motivationale Daten, die ein komplettes Bild der Lernprozesse liefern können. Etwa wenn Spaß und Freude beim Lernen starkt absinken, kann dies ein wichtiger Hinweis darauf sein, dass etwas mit den vorgeschlagenen Lerninhalten oder den vorgeschlagenen Lernmethoden nicht stimmt. Ein Schritt in diese Richtung macht unser Forschungsprojekt SensoMot.